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Noch ist dem Mann kein Hengst zu wild,Kein Fluß zu rasch und tief;
Nur eines fällt dem Helden schwer:
Zu schreiben einen Brief.
3. Da geht der große Kaiser nochBeim Schreiber in die Schule
Und müht sich wie ein Schülerknab’
Mit seiner Federspule;
Doch bleibt der schwertgewohnten HandDer leichte Kiel zu schwer;
Er seufzt: „Was Häuschen nicht gelernt,Das lernt der Hans nicht mehr.“
4. Nun, alter Kaiser, tröste dich:
Kannst du ihn schlecht nur schreiben,
Dein Name wird im deutschen LandWohl angeschrieben bleiben;
Du schriebst ihn mit dem scharfen SchwertIn Erz und Marmelstein,
Du schriebst mit deinen Taten ihnIns Buch der Zeiten ein.
5. Ihr Kinder aber werdet nichtMit Blut und Eisen schreiben;
Drum sollt ihr eure SchreibekunstMit Tint’ und Feder treiben;
Ihr grabet eure Namen nichtIn Erz und Marmelstein;
Drum schreibet eure LektionIns Schuldest sauber ein.
6. Doch ist der letzte Punkt gemacht,
So legt abseits die Schriften,
Und springt hinaus in Flur und Wald,
Die Brust euch auszulüften,