Band 
Erster Teil.
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11. Da war das Bäumlein wieder leer;

Es sprach nun zu sich selber:

2 Ich begehre nun keine Blätter mehr,

Weder grüner, noch roter, noch gelber!

Hätt’ ich nur meine Nadeln,

Ich wollte sie nicht tadeln.“

12. Und traurig schlief das Bäumlein ein,

Und traurig ist es aufgewacht;

Da besieht es sich im SonnenscheinUnd lacht und lacht!

Alle Bäume lachen’s aus;

Das Bäumlein macht sich aber nichts draus.

13. Warum hat ’s Bäumlein denn gelacht,

Und warum denn seine Kameraden?

Es hat bekommen in einer Nacht ,,

Wieder alle seine Nadeln,

Daß jedermann es sehen kann;

Geh ’naus, sieh’s selbst; doch rühr’s nicht an.Warum denn nicht?

Weil’s sticht! (Rückert.)

163. Der Pudel.

Herr Oberst B. wohnt in einem schluchtartigen Tälchenoberhalb des Stadt S. Längs des steilen Bergabhangs führteine schöne Straße herunter und biegt unmittelbar vor demWohnhaus in einem scharfen Winkel herum. Im Winterbelustigen sich die Kinder auf jener Straße mit Schlittenfahren.Da versucht einmal das sechsjährige Töchterchen allein her-unterzufahren. Der Schlitten kommt in so heftigen Lauf,daß ihn das Kind nicht mehr zu lenken vermag, es fährtjener Biegung der Straße und dem Abgrund entgegen, undes schreit, die Gefahr erblickend, laut auf.