Band 
Dritter Teil.
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14. Schnell wuchsen bei herzlichem Zagen und PochenDie Stunden zu Tagen, die Tage zu Wochen,

Die Wochen zu Monden; schon kam der Termin!

Ihm ward’s vor den Augen bald gelb und bald grün.

15. Nun sucht’ er, ein bleicher, hohlwangiger Werther,

In Wäldern und Feldern die einsamsten Örter.

Da traf ihn auf selten betretener BahnHans Bendix, sein Schäfer, am Felsenhang an.

16. „Herr Abt,“ sprach Hans Bendix, „was mögt Ihr EuchIhr schwindet ja wahrlich dahin wie ein Schemen. [grämen?Maria und Joseph! Wie hotzelt Ihr ein!

Mein Sixchen! Es muß Euch was angetan sein!“

17. „Ach, guter Hans Bendix, so muß sich’s wohl schicken.Der Kaiser will gern mir am Zeuge was flicken

Und hat mir drei Nüss’ auf die Zähne gepackt,

Die schwerlich Beelzebub selber wohl knackt.

18. Zum ersten: Wann hoch er im fürstlichen RateZu Throne sich zeiget im Kaiserornate,

Dann soll ich ihm sagen, ein treuer Wardein,

Wie viel er wohl wert bis zum Heller mag sein.

19. Zum zweiten soll ich ihm berechnen und sagen:

Wie bald er zu Rosse die Welt mag umjagen?

Um keine Minute zu wenig und viel!

Er meint, der Bescheid darauf wäre nur Spiel.

20. Zum dritten, ich ärmster von allen Prälaten!

Soll ich ihm gar seine Gedanken erraten!

Die will er dann treulich bekennen; alleinEs soll auch kein Tüttelchen Wahres dran sein.

21. Und kann ich ihm diese drei Fragen nicht lösen,

So hin ich die längste Zeit Aht hier gewesen;

So läßt er mich führen zu Esel durchs Land,

Verkehrt, statt des Zaumes den Schwanz in der Hand.“ —