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15. Die Nützlichen.
„Unkraut seid ihr", sprachen ÄhrenZu der Korn- und Feuerblume;
„Und ihr dürfet euch vermessenSelbst von unserm Boden nähren?"
„Wir sind freilich nicht zum Essen,
Wenn das einzig hilft zum Ruhme,"
Sagten diese Wohlgemuten;
„Aber wir erblühn hieneben.
Euer Einerlei, ihr Guten,
Mannigfarbig zu beleben." (Em. Fröhlich.)
16. Freiheit.
1. Die Wachtel sah die Lerche steigenUnd rief: „Wie magst du nur dich zeigenSo frei am offnen Himmelszelt!
Wie leicht stößt nicht ein Falke nieder,
Du weißt, er haßt die freien Lieder.
Komm, ducke dich zu mir ins Feld.“
2. Doch jubelnd klang hoch über GrüftenDer Lerche Lied aus blauen Lüften,
Sie sang mit fröhlichem Gemüt:
„Und möchten Adler mich umkreisen,
Ich müßte doch die Freiheit preisen,
Die mit Begeist’rung mich durchglüht.“
(.TuL Sturm.)
17. Die Deckelschnecke.
1. „Schnegg, Schnegg, streck dini Herner us!"So rieft e Biebli vor-em Hus,
Hebt's Schneggehisli hoch und rieft.
Bis daß-er endlig useschlieft.