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lichen Schlacht?" — „Ja, es gibt heute einen schweren Tag." —Nun ist kein Zweifel mehr, die Gewitterwolken reißen, GottesHand ist ausgereckt, drohend, furchtbar über unsere Heimat, überunser Vaterland. Ach, wie klopft das Herz so bang, so bang!Wo wollen wir hin? Wir haben ja noch gar nichts versteckt!Da stehen wir noch alle beieinander, ganz verstört, wie gebannt,und jammern und stöhnen, und wollen alles verstecken - undkommt doch keins von der Stelle, und bleibt alles stehen undliegen, und die Preußen sind schon da unten im Tal und —horch'! es schießt schon wieder. Wollen wir in den Keller gehen?oder in den Stall? oder auf den Speicher? 's wird einem ganzschwarz vor den Augen! — „Mußt jetzt nicht heulen um deineSachen, 's ist zu spät, laß in Gottes Namen alles liegen" . . .oder flüchten nach Nähweiler, Jägertal, so weit uns die Beinetragen? — „Ja, wenn aber unterwegs ein Unglück geschieht, diearmen Kinder können nicht laufen. Wir kommen auch nicht mehrdurch." — In der Stube können wir unmöglich bleiben. „Weißtwas? Du nimmst die Kinder und gehst ins Schloß zur FrauGräfin, die wird dir sagen, was du tun sollst. Ich bleibe dain Gottes Namen, solang es möglich ist, und komme dann auchhinüber."
Es ist 7 Uhr vorbei. Doktor Sarasin kommt wieder.„Was gibt's?" „Es gibt einen blutigen Tag." — Er wendetsich gegen die jungen Stabsärzte: „Auf, Kinder, kommt undhaltet euch, als fielen keine Granaten!" Und dann zu mir: „Herr-Pfarrer, wir müssen die Kirche haben, schnell alle Bänke aus derKirche — und Stroh in Menge, soviel die Leute zusammentragenkönnen." Ich gehe mit ihm; die Kirchenbänke werden eiligst her-ausgeschafft, das Schiff der Kirche wird reichlich mit Stroh ver-seheu, und gleich darauf geschieht dasselbe auch im Schulhaus.Alles ist außer Rand und Band. Die Soldaten ziehen kreuz
und quer durch die Gassen; die Turkos sammeln sich, erheben
ihr greuliches Kriegsgeschrei und stürmen hinaus in den Kampf.Ich gehe auch wieder hinaus auf die Straße. Da ist der
General Mac Mahon und der ganze Generalstab, alle zu