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Mitte des 13. Jahrhunderts nach dem dort seßhaften Geschlechte h
der Winharde Winhardsgasse. Schon von unten hörte man „
das Klopfen der Schmiede, in deren Gasse man jetzt gelangte; ei
ruoberst am Spalenberg saßen ihre Berufsverwandten, die Hel- si
mer, und dort war auch die gemeinschaftliche Trinkstube. Durchdie Sodgasse (nach dem Sodbrunnen, der in Ermanglung ft
eines laufenden Brunnens die dort wohnenden Weber in der ck
Webergasse, jetzt Heuberg, mit Wasser versah) gelangte d,
«an auf den Schloßberg, zu einem weiten, ebenen Platz, d,
auf dem die wehrfähige Jugend der Stadt ihre Waffenübungen g
und kriegerischen Spiele hielt, bis dort die Kirche für die Hand- b<
«erker dieser Gegend erbaut ward. Da, wo die Anhöhe steilgegen den Birsig abfällt, stand das Schloß „Wildeck im Leimen-tat", seit 1135 ein Kloster, zu dem auch das Hospital und das ( 0
Siechenhaus am Fuße des Hügels gehörten. ^
Die mehr rheinwärts gelegenen Stadtteile waren vorzugsweise g,
der Sitz von Handel und Verkehr, ihr Mittelpunkt der Fisch- j> e
markt. Hier, in der Nähe der „Schifflände", des Landungs- ^
platzes am Ausfluß des Birsigs, herrschte, bis eine Brücke über ^
den Strom führte (1225), ein überaus rühriges Leben. Da legten ^
die Bäcker ihre Brote aus („Brotlaube"), da standen die Fisch- ^
dänke, an Fasttagen besonders umlagert, da auch die Bänke und dieLaube der Wechsler, die fremden Käufern ihre Münze gegen land-läufiges Geld auswechselten. Sie gehörten zur Zunft der Haus- ^
genossen (oder Münzer) und hatten vom Bischof das Recht, in sg
Hugo des Weißen Gasse, im Hause „zum langen Pfeffer", Münzenzu schlagen. In der Salz- (der spätern Schwanen-)gasse Dc
»ohnten die Salzhändler, und hier befand sich auch die Fron-, P
das heißt herrschaftliche Wage, die Wage des Bischofs, wo Käufer g 0
und Verkäufer des richtigen Gewichts sich versichern konnten. Am $
Fischmarkt standen auch die Trinkstuben „zum Brunnen" und„zum Süfzen" (Stadthausgasse 6), wo die adeligen Geschlechterihre Gelage und Tänze hielten. An letzterer vorbei gelangte manin die Krämer- (die heutige Schneider-)gasse, wo viele der«ohlhabendsten altburgerlichen Geschlechter ihre Stammhäuser