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geschlossen werben 2 ). Die Richtung der Hauptstraße auf dieBrücke, der regelmäßige Zug der Querstraßen, die Liniender Ummauerung: alles deutet aus einen bestimmt entworfenenPlan und auf ein rasches Ausbauen desselben. Der Bischof, derals Herr der Stadt 1225 die Brücke hat bauen lassen (Heinrichvon Thun 1215—1238), wird zur Wahrung des Rhein-übergangs auch die „kleine" Stadt angelegt haben. Wie wenigman bei der Gründung Rücksicht nahm auf schon Vorhandenes, zeigtder Umstand, daß die alte Kirche St. Theodor außerhalbder ersten Mauer gelassen wurde; das alte Dorf reichte ebennoch eine gute Strecke rheinaufwärts, so daß die Kirche ungefährin der Mitte stand. Bemerkenswert ist das gänzliche Fehlen einesPlatzes. Später, im Anfang des 15. Jahrhiinderts, besaß KleinBasel 9 Türme, 6 Letzen und 300 Zinnen.
Im Rathaus an der Brücke versammelte sich der Rat derneuen Stadt. Am untern Ende stand das Untere oder I stein er-to r, nach einem anstoßenden, dem Kloster St. Blasien gehörendenHofe später St. Blasien- oder Bläsitor genannt (1867abgebrochen). Unmittelbar vor dem Tor, später (um 1440) zwischendiesem und dem Vorwerk, befand sich an der Straße dieSt. Annakapelle, 1407 zuerst erwähnt, eine Filiale vonSt. Theodor wie die Kapelle von St. Nikolaus an der Rhein-brücke; von jener hieß das Tor auch St. Anna tor. Im Ostender Stadt stand das Obere oder St. Theodor-, das spätereRiehent or.
Außerhalb der Stadtmauer entstand im Jahre 1273, „da,wo man die Schiffe machet," das Kloster Klingental, eineStiftung der Schwestern des Predigerordens, das schon nach fünfJahren mit Graben und Mauern umzogen ward. Auch dieKlosterfrauen von St. Klara bauten auf die Bitten der BürgerMauern hinter ihrem Kloster, mit einem „Türlein", das sie aufihre Matten und Hammerschmieden (daher der Name „Hammer-straße") hinaus führte. Oben endlich, im „St.Margarethatal"
2 ) Vgl. Rud Wackernagel, Topographie von Klein Basel in „HistorischesFestbuch zur Vereinigungsfeier" 1892, Seite 334.