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Wandlung ein. Die Verwaltung besserte sich, und es wurdendurch zweckmäßige Einrichtungen die Gefangenen von den Waisengetrennt. 1776 wurde auch die bisher übliche Verpachtung derBeköstigung aufgegeben. Die Kinder versammelten sich um denLehrer, die Gefangenen dagegen um den Zuchtmeister. Selbstdie Vereinigung von Waisen und Sträflingen zu Gebet undGottesdienst hörte 1792 auf. Noch fehlte der letzte Schritt: dievöllige Entfernung der Gefangenen aus dem Hause und die Auf-nahme der jüngern, bis jetzt in den Familien versorgten Kinder.Doch hiezu konnte man sich im 18. Jahrhundert nicht mehrentschließen, und dieses geschah erst 1809, jenes 1806. Umso mehr nahm man sich der bisherigen Pfleglinge an. JedesKind besaß zwei warme Kleider, und die Nahrung war reichlichund gut. Außer dem Unterricht in Religion, Lesen, Schreibenund Gesang, der allen Kindern zuteil wurde, erhielten die Knabennoch Rechnen und zum Teil Zeichnen und Französisch, die Mädchenaber Nähen und Stricken. Endlich erlernten die Knaben einHandwerk und die älteren Mädchen das Hauswesen in der An-stalt selbst.
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Ein Spital für arme Durchreisende und dann auch für eigeneKranke hatte Basel wohl schon im 13. Jahrhundert zu St. Leon-hard.') Da entstand zwischen 1265 und 1270 das Spital „an denSchwellen" zwischen Kaufhaus- und Streitgasse, mit dem späterauch die Elenden- oder Fremdenherberge „im Agtoten"^sKaufhausgasse) verbunden war. Es war eine reich dotierte An-stalt, besonders nachdem man ihr 1541 auch noch die Einkünfteder Klöster Schöntal und zu Barfüßern geschenkt hatte. Nunbesaß es Schöntal bei Langenbruck, Kilchzimmer, Bölchen, dieSpitalmühle bei Waldenburg, Ullmatt und die Wälder zu München-stein, Arlesheim und Jnzlingen, sowie die Hardt. Das jetzigeBürgerspital ist auf dem Areal des frühern MarkgräfischenHofes
*) Nach Daniel Fechter, Basel im XIV. Jahrhundert.
tz Aus röm. aqu® ductus Wasserleitung, Wassergraben, woraus auchunser „Agde", Dohle, Kloake.