Band 
Fünfter Teil.
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4. Der Weg wird stille, der Weg wird leer.

— So kommt denn heute das Glück nicht mehr?Die Sonne geht rötlich nieder,

Ihr starren im Wind die Glieder.

5. Der Regen klatscht ihr ins Angesicht,

Sie steht noch immer, sie merkt es nicht:

— Vielleicht es ist schon gekommen,

Hat die andere Straße genommen.

6. Die Füßchen wurzeln am Boden ein,

Zu Blumen wurde der Augen Schein,

• Sie fühlt’s und fühlt’s wie im Traume,

Sie wartet am Wegessaume. (Isolde Kurz.)

«4. Ein Bildchen.

Den Rain hinauf mit trotzigem AlarmFuchtelt ein Kinderschwarm.

„Vorwärts! Hurra!“

Hut ab! Du schaust kein Spiel.

Den Himmel zu erstürmen, gilt das ernste Ziel,

Er ist so nah!

Siehst, wie er aus dem Grase guckt dort oben?Zwei Glockentöne, leicht vorn Morgenwind gehoben,Kommen vergnügt und ungezwungen dahergesungen.„Wo geht denn hier der Weg?“

„Wir wollen durch den KindersternenhaufenÜber den Hügel wegDie lange Kirschenblütenstraße laufen.“

Gesagt. Ein Sang, ein Flug:

Verschwunden in den Kirschen überm Hügelzug.

Der Kindersturm aber dort untenHat einen Igel gefunden.

In Anbetracht dessen

Ist der Himmel vergessen. (Karl Spitteler.)

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