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Und unversehn’s in jähem FalleIm tiefsten Abgrund sich verliert.
13. Den schlägt er ein; die Hand aufs Herz,Das feste Auge himmelwärts,
Fliegt er des Wegs zur FelsenwandUnd stürzt sich von des Abgrunds Rand.
Noch flammt die Leuchte im Gesträuche,
Die Schweden folgen ihrem Schein,
Und unten deckt des Normanns Leiche
Der Feinde zuckendes Gebein. (F. Batiler.)
108. Firdusi.
1. Es kommt ins Tor von Tus gezogenDer Königsboten reiche Schar;
Da stellt sich unterm dunkeln BogenEin Leichenzug auf einmal dar.
Schmal ist das Tor, groß das Gepränge,Mit dem die Königsboten zieh’n,
Ihr Führer mustert das GedrängeUnd heißt die Leichenträger flieh’n:
2. „Mich hat der König hergesendet.Firdusi lebt in eurer Stadt,
Dem huldvoll wieder zugewendetDer König seine Gnade hat.
Und wie, wenn hold ihr Antlitz kehretDie Sonne nach Gewitternacht,
Die Welt des Goldes nicht entbehret,Nein, doppelt strahlt in neuer Pracht:
3. So auch, wenn gnädig wiederblicketDes großen Königs Angesicht;
Was er durch uns dem Sänger schicket,Ist wie ein Quell vorn Sonnenlicht.
Mit Gold und Perlen schwer belastet