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Ist meiner Dromedare Zug;
Nun aber ward genug gerastet.
Gebt Raum! Ich fordre dies mit Rüg."
4. Der Stolze sprach’s. Doch aus der MitteDer Leidgenossen trat hervor
Ein Greis mit würdevollem Schritte.
Er sprach und sah bewegt empor:
„Vorn König kommst du? Wir auch gehenZu einem König, reich an Macht.
Wer mag dem Tode widerstehen?
Wir tragen alle seine Tracht.
5. Und willst den Sänger du verehren,
So magst du zu der Bahre dort
Dein Aug’ in tiefer Trauer kehren:
Wir tragen ihn zum Ruheort.
Gebt Raum! Firdusi, der im LebenDer Schätze niemals hat begehrt,
Mag auch im Tod vorüberschwebenAm Golde, das ihn nie beschwert!“
6. Er spriclit’s. Erschüttert steh’n die BotenDer allzuspäten Königshuld
Und seh’n vorüberzieh’n den Toten,
Und fühlen ihres Herrschers Schuld.
Die andern wallen mit Gesänge,
Es tönet ernst der dumpfe Chor:
„Der Edle geht mit stillem GangeAus dunkeim Tal zum Licht empor!“ —
(J. V. Widmann.)
109. Yon den sieben Zechbrüdern.
1. Ich kenne sieben lust’ge Brüder,
Sie sind die durstigsten im Ort,
Die schwuren höchlich, niemals wiederZu nennen ein gewisses Wort,