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Und wo die letzten Flammen glühn,
Der Freiheit Banner nun erblühn.
Noch siehst du hell im Land sie wehn:
„In Ehren stehn, oder untergehn!“ (Adolf Vögtlin.)
118. Das Glück von Edenhall.
1. Von Edenhall der junge LordLäßt schmettern Festtrommetenschall;
Er hebt sich an des Tisches BordUnd ruft in trunkner Gäste Schwall:
„Nun her mit dem Glücke von Edenhall!"
2. Der Schenk vernimmt ungern den Spruch,
Des Hauses ältester Vasall,
Nimmt zögernd aus dem seidnen TuchDas hohe Trinkglas von Kristall;
Sie nennen's das Glück von Edenhall.
3. Darauf der Lord: „Dem Glas zum PreisSchenk' Roten ein aus Portugal!"
Mit Händezittern gießt der Greis,
Und purpurn Licht wird überall;
Es strahlt aus dem Glücke von Edenhall.
4. Da spricht der Lord und schwingt's dabei:
„Dies Glas von leuchtendem Kristall
Gab meinem Ahn am Quell die Fei;
Drein schrieb sie: ,Kommt dies Glas zu Fall,
Fahr wohl dann, o Glück von Edenhall!"'
5. „Ein Kelchglas ward zum Los mit FugDem freud'gen Stamm von Edenhall:
Wir schlürfen gern in vollem Zug,
Wir läuten gern mit lautem Schall.
Stoßt an mit dem Glücke von Edenhall!"
6. Erst klingt es milde, tief und voll.
Gleich dem Gesang der Nachtigall,
Dann wie des Waldstroms laut Geröll';