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Bei schwerer Arbeit auf dem Acker standDer dreizehnjährige Attendolo,
(Der später Sforza ward genannt).
Er war nicht traurig, war nicht froh,
Doch wie in ihrem eb'nen EinerleiEr endlos sah sich diese Felder dehnen,
Beschlich die jungen Glieder ihm ein SehnenNach etwas, das schön und gefährlich sei.
Im Ulmenwipfel ihm zu Häupten saßVersteckt Fortuna wie ein weißer DuftDer Nacht, den wegzuwehn vergaßDes Sonnenaufgangs scharfe Luft.
Lang sah sie auf den Knaben spähend nieder,
Trank mit den Augen seines Nackens Bau,
Die feste, stolze Pracht der GliederUnd prüfte wohl und rechnete genau.
Jetzt — horch! welch lustig Lied und Trommelschlag?Ein Häuflein junger Bursche kommt gezogen.
Sie gehn weit in die Welt am frühen Tag,
Vom Flattern eines Fahnentuchs betrogen.
Sie singen: „Bleib' ein Narr im Lenz zu Haus!
Der Condottiere hat geworben.
Was weint ihr Alten euch die Augen aus?
Vergnügt gelebt und brav gestorben!"
Nun sahen sie am Weg Attendolo,
Wie er die Hacke schwang und Streich um StreichDie schwarze Scholle traf. Und einer gleich.
Der gut ihn kannte, rief ihn: „Giacomo!
He! Komm mit uns! Im Acker waltenLaß Greise, Weiber! Nimm ein Schwert!
Dein junger Arm ist bess'res Eisen wert.
Es gilt ein ander Feld, ein and'res Spalten!"
Der Knabe sah hinüber, wo die Schar,
Wie seiner harrend, stand. Und sonder Eile