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Durch die Tapetentür in das Gemach gelangt.
Vor seinem Lager steht des Schlosses Herr — ergraut.
Dem gestern dunkelbraun sich noch gekraust das Haar.
Sie reiten durch den Wald. Kein Lüftchen regt sich heut'.Zersplittert liegen Ästetrümmer quer im Pfad.
Die frühsten Vöglein zwitschern, halb im Traume noch.Friedsel'ge Wolken schwimmen durch die klare Luft,
Als kehrten Engel heim von einer nächt'gen Wacht.
Die dunkeln Schollen atmen kräft'gen Erdgeruch.
Die Eb'ne öffnet sich. Im Felde geht ein Pflug.
Der Reiter lauert aus den Augenwinkeln: „Herr,
Ihr seid ein kluger Mann und voll BesonnenheitUnd wißt, daß ich dem größten König eigen bin.
Lebt wohl. Auf Nimmerwiedersehn!" Der andre spricht:
„Du sagst's! Dem größten König eigen! Heute wardSein Dienst mir schwer. . . Gemordet hast du teuflisch mirMein Weib! Und lebst!. . . Mein ist die Rache, redet Gott."
(K. F. Meyer.)
123. „Prinz Eugen, der edle Ritter.“
1. Zelte, Posten, Werdarufer!
Lust’ge Nacht am Donauufer!
Pferde stehn im Kreis umherAngebunden an den Pflöcken;
An den engen SattelböckenHangen Karabiner schwer.
2. Um das Feuer auf der Erde,
Vor den Hufen seiner PferdeLiegt das östreich’sche Pikett.
Auf dem Mantel liegt ein jeder,
Von den Tschakos weht die Feder,
Leutnant würfelt und Kornett.
3. Neben seinem müden ScheckenRuht auf einer woll’nen Decken