Band 
Fünfter Teil.
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3. Und als er im willigen Schlummer so lag,Bewegt es sich unter dem Bette.

Die Ratte, die raschle, so lange sie mag!

Ja, wenn sie ein Bröselein hätte!

Doch siehe! da stehet ein winziger Wicht,

Ein Zwerglein so zierlich mit Ampelen-Licht,

Mit Redner-Gebärden und Sprecher-Gewicht,

Zum Fuß des ermüdeten Grafen,

Der, schläft er nicht, möcht’ er doch schlafen.

4. „Wir haben uns Feste hier oben erlaubt,

Seitdem du die Zimmer verlassen,

Und weil wir dich weit in der Ferne geglaubt,

So dachten wir eben zu prassen.

Und wenn du vergönnest und wenn dir nicht graut,So schmausen die Zwerge behaglich und lautZu Ehren der reichen, der niedlichen Braut.“

Der Graf im Behagen des Traumes:

„„Bedienet euch immer des Raumes!““

5. Da kommen drei Reiter, sie reiten hervor,

Die unter dem Bette gehalten;

Dann folget ein singendes, klingendes ChorPossierlicher kleiner Gestalten;

Und Wagen auf Wagen mit allem Gerät,

Daß einem so Hören als Sehen vergeht,

Wie’s nur in den Schlössern der Könige steht;

Zuletzt auf vergoldetem WagenDie Braut und die Gäste getragen.

6. So rennet nun alles in vollem GaloppUnd kürt sich im Saale sein Plätzchen;

Zum Drehen und Walzen und lustigen HoppErkieset sich jeder ein Schätzchen.

Da pfeift es und geigt es und klinget und klirrt,

Da ringelt’s und schleift es und rauschet und wirrt,Da pispert’s und knistert’s und flüstert’s und schwirrt.