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Die Kiemen sind aus rotem Rubin,
Perlen die Flossen überzieh'n.
Mit eitel Demanten besetzt, so ruhtAuf seinem Häuptlein ein Krönchen gut,
Und fürnehm wispert's vom Schnäuzlein her:
„Ich bin Prinz Neck, laßt mich ins Meer?"
5. Den Fang ins Meer? Sie rühren ihn an.Die Fischer, und tasten und stieren ihn an.
„Laßt mich ins Meer!" Sie hören nicht drauf.„Laßt mich ins Meer!" Sie lachen nur auf.
Sie wägen das goldene Prinzlein ab,
Sie schätzen's und klauben ihm Münzlein ab —Wie wiegt das voll, wie gleißt das hold!
Sie denken nichts weiter, — sie denken nur Gold.
6. Und seht: ein Goldschein überfliegtJetzt alles, was von Fisch da liegt.
Und wandelt's, daß es klirrt und rollt:
Seht: all die Fische werden Gold!
Sinkt das Schiff von blitzender Last?
„Schaufelt, was die Schaufel faßt!".
Wie lustiges Feuerwerk sprüht das umher —Dann rauscht über alles zusammen das Meer.
(F, Avenarms)
146. Gold und Gewissen.
1. Die See geht hohl an Englands Strand;Ein Schiff erstrebt umsonst das Land.
2. Es schwankt im Sturm die wilde BahnDurch tückische Klippen bergab, bergan,
3. Ein bärtiger Mann lehnt an dem Bord;Zehn Jahre sind es, daß er fort,
4. Daß er hinaus zog in die Welt,
Im Herzen den einen Gedanken: Geld!