Band 
Fünfter Teil.
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13. „Nun her mit dem Korb und dem bauchigen Krug!"Und sie aßen und tranken mit tiefem Zug.

«Hei, lustig, Bruder! dein Wein ist stark.

Er rollt wie Feuer durch Bein und Mark."

14. „Komm, tu' uns Bescheid!" „„Ich trank schon vorher;Nun sind vom Schlafe die Augen mir schwer.

Ich streck' ins Geklüft mich!"" — „Nun, gute Ruh'!

Und nimm den Stoß und den dazu!"

15. Sie trafen ihn mit den Messern gut;

Er schwankt' und glitt im rauchenden Blut.

Noch einmal hob er sein blaß Gesicht:

«»Herr Gott im Himmel, du hältst Gericht!

16. Wohl um das Gold erschlüget ihr mich;

Weh' euch! Ihr seid verloren wie ich.

Auch ich, ich wollte den Schatz allein

Und mischt' euch tödliches Gift in den Wein."" (E Geibel)

148. Der gleitende Purpur.

1. „Eia Weihnacht! Eia Weihnacht!“

Schallt im Münsterchor der Psalm der Knaben.Kaiser Otto lauscht der Mette,

Diener hinter sich mit Spend’ und Gaben.

2. „Eia Weihnacht! Eia Weihnacht!“

Heute, da die Himmel niederschweben,

Wird dem Elend und der BlößeMantel er und warme Röcke geben.

3. Hundert Bettler steh’n erwartend. —

Einer hält des Kaisers Knie umfangenMit den wundgerieb’nen Armen,

Dran zerriß’ner Fesseln Enden hangen.

4. — „Schalk! Was zerrst du mir den Purpur?Harr’ und bete! Kennst du mich als Kargen?“