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Doch der Bettler hält den Mantel
Fest und jammert: „Kennst du mich, den Argen ?
5. Du Gesalbter und Erlauchter!
Kennst du mich? ... Du hast mit mir gelegen,Mit dem Siechen, mit dem Wunden,
Unter eines Mutterherzens Schlägen.
6. Aus demselben Wollentuche
Schnitt man uns die Kappen und die Kleider!
Aus demselben Psalmen buche
Sang das frische Jugendantlitz beider!
7. „Heinz, wo bist du? Heinz, wo bleibst du?“Hast zum Spiele du mich oft gerufen
Durch die Säle, durch die Gänge,
Auf und ab der Wendeltreppe Stufen . . .
8. Wehe mir! Da du dich kröntest,
Hat des Neides Natter mich gebissen!
Mit dem Liigengeist im Bunde
Hab’ ich dieses deutsche Reich zerrissen!
9. Als den ungetreuen BruderUnd Verräter hast du mich erfunden!
Du ergrimmtest und du warfest
In die Kerkertiefe mich gebunden . . .
10. In der Tiefe meines KerkersHab’ ich ohne Mantel heut’ gefroren . . .
Eia Weihnacht! Eia Weihnacht!
Heute wird der Welt das Heil geboren!“
11. „Eia Weihnacht! Eia Weihnacht!“
Hundert Bettler strecken jetzt die Hände.
„Gib uns Mäntel! Gib uns Röcke!
Sei barmherzig! Gib uns deine Spende!“
12. Eine Spange löst der KaiserSacht. Sein Purpur gleitet, gleitet, gleitet