Band 
Fünfter Teil.
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10. Der steht und weint und schaut und lachtUnd weiß nicht, wie ihm geschehen;

Und ein Auge glänzt in der Sternennacht,

Das konnte sein Fühlen verstehen.

Und der Feldherr sieht den Krieger an:

„„Gute Nacht, mein alter wackerer Mann!

Auf dem Schlachtfelde draußen im Waffentanz,Da seh’ ich dich wieder — mit deinem Hans!““

(Eduard Ferrand.)

151. Napoleon im Kreml.

(15./16. September 1812.)

1. Er nickt mit seinem großen HauptAm Feuer eines fremden Herds:

Im Traum erblickt er einen Geist,

Der seines Purpurs Spange löst.

2. Der Dämon schreit mit wilder Gier:

„Mich löstet nach dem roten Kleid!

In ungezählter Menschen BlutGetaucht, verfärbt der Purpur nicht!“

3. Die beiden rangen Leib an Leib.

„Gib her!“ „Gib her!“ Der Dämon fleuchtMit spitzen Flügeln durch die NachtUnd schleift den Purpur hinter sich.

4. Und wo der Purpur flatternd fliegt,

Sprüh’n Funken, lodern Flammen auf!

Der Korse fährt aus seinem TraumUnd starrt in Moskaus weiten Brand.

(K. F. Meyer.)

152. Die Fahne der Einundsechziger.

1. Vor Dijon war's — doch eh' ich's euch erzähle.Knüpf' einer doch die Binde mir zurecht.

Mich schmerzt der Arm, sie sitzt wohl schlecht;

So! — so! — nun euer Herz sich stähle: