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159. Der Friede.
0 schöner Tag, wenn endlich der Soldat1ns Lehen heimkehrt, in die Menschlichkeit,
Zum frohen Zug die Fahnen sich entfalten,
Und heimwärts schlägt der sanfte Friedensmarsch;Wenn alle Hüte sich und Helme schmückenMit grünen Maien, dem letzten Rauh der Felder!Der Städte Tore gehen auf von seihst,
Nicht die Petarde braucht sie mehr zu sprengen;Von Menschen sind die Wälle rings erfüllt,
Von friedlichen, die in die Lüfte grüßen, —
Hell klingt von allen Türmen das Geläut’,
Des blut’gen Tages frohe Vesper schlagend.
Aus Dörfern und aus Städten wimmelnd strömtEin jauchzend Volk, mit liebend emsigerZudringlichkeit des Heeres Fortzug hindernd —
Da schüttelt, froh des noch erlebten Tags,
Dem heimgekehrten Sohn der Greis die Hände.Ein Fremdling tritt er in sein Eigentum,
Das längst verlaß’ne, ein; mit breiten ÄstenDeckt ihn der Baum hei seiner Wiederkehr,
Der sich zur Gerte bog, als er gegangen,
Und schamhaft tritt als Jungfrau ihm entgegen,Die einst er an der Amme Brust verließ.
0, glücklich, wem dann auch sich eine Tür,
Sich zarte Arme sanft umschlingend öffnen!
(Fr. Schiller; WnllciiRtcin, »Die Piccolnmiim, 1.4.)
1(»0. Die treue Magd.
1. Da liegt sie still, die gute Alte,
Geschmückt mit letztem Blumenstrauß.
Es ruht die Hand, die totenkalte,
Von langer Arbeit müde aus.