Band 
Fünfter Teil.
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4. Läßt sich ein schöner, schöner Bild ersinnen ?Und doch hab’ ich das schönste noch verschwiegen:Den frommen, stillen Priedhof mitten drinnen.

(Georg Herwegh.)

179. Auf hoher Alp.

1. Aus tiefer FelsenkammerSteigt auf zur Alp die Nacht,Sie decket keinen Jammer,

Sie weckt nur neue Pracht.

2. Die greisen BergeszinnenHüllt sie mit sanftem ScheinZu welterhab'nem SinnenUnd tiefem Träumen ein.

3. DenBergseehatihrSchleierGar minniglich umwebt.Geheimnisvolle Feier

Des Friedens ihn umschwebt.

4. Es schweigt der Klang der

Herden,

Alpsegen klingt von fern:

Nun will es Sabbat werden.Nun lobet Gott den Herrn!

(Jakob Probst.)

18V. Allein mit den Bergen.

1. Es grüßt sich leise Tag und Nacht,Noch ist die Erde nicht erwacht,

Ich kann hier oben ganz alleinMit euch, ihr großen Berge, sein.

2. Ich möchte mit euch reden hier,

Ihr Berg’ und Firne, betet ihr?

Ich möchte mit dir beten gern,

Du feierliches Volk des Herrn.

(Abel Burckhardt.)

181. Sturm und Stand.

1. Ein stürmend Heer,

Mit ragendem SpeerIn mutigem Lauf, shinauf.So dringen die Bäume den Berg

2. Nur zu! Und bald.Frisch grünender Wald,

Bist du siegend genaht sGrat.Dem eisigenGipfel, dem schneeigen