Band 
Fünfter Teil.
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Und deiner Zukunft Jahre fassen,

Den Perlen gleich, zum Blütenkranz.

3. Doch soll, mein Kind, dies Glück verbleibenDir immer grün und immer jung

Und stets dir neue Knospen treibenWie in der Morgendämmerung,

So mußt du einer Blume wartenMit frommem Sinn, mit heißem Müh’n,

Und welkt sie nie in deinem Garten,

Wird ewig deine Jugend blüh’n.

4. Des Herzens Reinheit heißt die Blume,Die Wunderblume voller Pracht.

Wahr’ sie gleich einem Heiligtums!

Denn sie erhellt dir jede Nacht.

Und wie auch fallen deine Lose,

0, sorg’, daß, wenn ich nicht mehr bin,

Du legen könnest diese RoseAuf meinen stillen Hügel hin!

(Arthur Bitter.)

194. Wanderspruch.

1. In die Welt gehst du, o

Knabe,

Trägst ein kleines Bündel mit,Zu bereichern deine Habe,Segn' ich dir den Wanderschritt.

2. Rein bewahr' dein Herze

immer,

Nur dem Edeln zugetan;

Fliehe falschen Glanz undSchimmer,Leuchte selber dir die Bahn.

3. Wähle Freunde, die dir

gleichen,

Spare weislich Mut und Kraft,Daß dein Ziel du magsterreichen

Ohne Hast und Leidenschaft.

4. Halte offen Aug' und

Ohren,

Wenn zu dir ein Weiser spricht;Aber schließe sie dem Toren,

I Lach' ihm kecklich ins Gesicht.