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allem, was ihm Neues vorkam. Dann ging die Reiseweiter über Berlin und Cleve nach Amsterdam.
Amsterdam war ihm eine neue Welt. Das Gewühlder Kaufleute, der Schiffer, der Soldaten, die Schleusen,die Dämnie, die Maschinen, die Schiffe, Alles erfüllte denCzar mit freudigem Erstaunen. Um weniger erkannt zuwerden, trug er die Kleidung eines holländischen Schiffs-zimmermanns und war vom frühen Morgen bis zumspäten Abend beschäftiget, mit allen Merkwürdigkeiten derStadt sich bekannt zu machen.
Von Amsterdam setzte er nach dem nahe gelegenenDorfe Saardam über, dem Sitze des holländischen Schiff-baues. Hier erschien er als gemeiner Russe in vaterlän-discher Tracht und ließ sich unter dem Namen PeterMichaelow in die Liste der Werkleute eintragen. Er be-wohnte sieben Wochen lang ein einfaches Häuschen, be-reitete sich selbst sein Lager und seine Speise, führte denBriefwechsel mit seinen Ministern und arbeitete zugleichmit seinem Zimmermannsbeile an Mast und Kiel. Nochjetzt zeigt man zu Saardam die Hütte, welche der Kaiserbewohnt hat. Seine Mitgesellen nannten ihn nicht andersals Peter Baas, d. i. Meister Peter. Auch die Werk-statt der Schmiede, Tauschläger und Segelmacher besuchteer fleißig und erkundigte sich nach Allem. Hierauf begaber sich nach Amsterdam zurück und ließ ein Kriegsschiffvon sechzig Kanonen unter seiner Aufsicht bauen, das ermit Seeleuten, Offizieren, Bauleuten und Künstlern ver-sehen nach Archangel schickte.
Im Jahre 1698 schiffte sich Peter nach England ein.Zu London that sich wieder eine neue Welt vor ihm auf.Nichts entging seiner Aufmerksamkeit. Alles ließ er sicherklären und schickte dann einzelne Modelle in feine Hei-math, sogar von einem Sarge. Vorzüglich erregte dasenglische Seewesen seine Aufmerksamkeit. Der KönigWilhelm veranstaltete ihm zum Vergnügen ein kleines