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weiter oben einzustellen. Nach Yerfluss einer Stunde war dieWand erklettert, und sie hatten nun den Gipfel des Yrenelis-gärtli rechts neben sich. Es ging über scharfkantiges Geröllvon blauem Kalkstein hinauf. Um 9 Uhr 40 Minuten standendie Kühnen auf dem obersten Punkte, einem Eelsrande voncirka 1 m Breite. Die prachtvolle Aussicht wurde durch keinNeb eichen getrübt. Alle die zahllosen Berge rings herum warenganz klar; nur gegen den Horizont auf die Ebene hin zeigtesich etwas Höhenrauch. Das Klöntal mit seinem düstern Seelag fast lotrecht zu ihren Füssen in schauerlicher Tiefe; dar-über hinaus der Wiggis tief unter ihrem Standpunkte. AmRüchen und Bächistock vorbei schweifte das Auge bis zu denMythen und auf den Yierwaldstättersee in der Nähe von Buochs.Das Kulmhaus des Rigi glänzte ihnen entgegen. Über dasGlarnerland hinaus blickten sie auf Wesen und einen Teil desWallenstattersees, dann an den Säntis und Altmann hinauf,die völlig schneefrei rechts vorn Speer sich erhoben. Nebenihnen vorbei war das Becken des Bodensees sichtbar, vornHöhenrauch etwas verdüstert. Gegen Norden lag die ganzeFläche der Ostschweiz vor ihnen; der Zürchersee glänzte mitseinen zahllosen Häusern in den Strahlen der Sonne. Siekonnten bis gegen Herrliberg hinunter jedes einzelne Hausunterscheiden. Über Zürich schwebte ebenfalls Höhenrauch,so dass nur die Häusermasse im Ganzen sich den Blicken dar-bot. Rechts davon breiteten sich die Spiegel des Greifen- undPfäffikersees aus. Weiter hinaus schweifte der Blick ins Un-endliche, Ununterscheidbare. Die Ansicht des Bergkranzes bistief ins Tirol hinein war wahrhaft verwirrend.
Auf der obersten Spitze fand Herr Ulrich im Geröll ver-borgen eine Flasche. Sie wurde entkorkt. Es war ein Zetteldarin, welcher meldete, dass am 7. Juli 1848 Herr Sigfriedmit dem Führer Madutz und einem Glarnerführer um 8 J / 2 Uhrdie Spitze erreicht hatte. Auf der Rückseite des Zettelsschrieb Herr Ulrich seinen Namen und denjenigen seiner Be-gleiter auf und fügte das Datum bei. Der Zettel wurde sowieder in die Flasche geschoben und eine zweite leere Flascheneben diese gelegt.
Dann begaben sich die Bergsteiger auf den östlichen Randdes Grates, von wo sie Schwanden fast gerade zu ihren Füssen