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Die Ausgaben des Staates wurden bcstrittcn aus einerKopf- und Vermögenssteuer der römischen Bürger, aus demPachtgelde für die Staatsländereien, den Hafenzöllen und derKriegsbeute,
Die religiösen Angelegenheiten, die Opfer für den Staatu, s. w., leitete der ?onlilpx inaxinrus.
I). Die ersten Kämpfe nach misten.
1, Der Aufstand der Adeligen. Der vertriebene Tnr-qninius war nicht ruhig geblieben. Es gelang ihm, unterdem jungen römischen Adel einen Aufstand zu erregen zurWiederherstellung des Königtums. Ja sogar des Brutuseigene Söhne waren bei den Aufständischen. Umsonst! DieVerschwörung wurde entdeckt und über die Teilnehmer dasTodesurteil gesprochen.
Auch die beiden Söhne des Brutus blieben nicht verschont. Bru-tus war nicht gefühllos; allein er sah ein, daß hier ein schreckliches Bei-spiel nötig war. Daher sprach er selbst als Vater das Urteil aus und sahmännlich den Kopf seiner Söhne, wie denjenigen der übrigen Jünglingein den Sand rollen. Erst als die blutige Handlung der Gerechtigkeit voll-zogen war, erhob er sich von seinem Sitze mit den Worten: „Freunde,ich habe meine Pflicht als Bürger gethan; jetzt lasset mich nach Hausegehen und das Ende meiner Kinder beweinen."
2. Der Krieg mit Porseima. Von Tarquiuius aufge-wiegelt, überzog Porsenna, der König des benachbarten Elusiumin Etrnrien, die Stadt mit Krieg. Doch sein Ansturm scheitertean der Tapferkeit der Römer.
Horatins Cocles. Eine einzige Brücke führte damals über dieTiber in die Stadt Rom. Schon nahte ihr Porsenna mit einem gewal-tigen Heere. Die Römer flohen. Voll Entrüstung rief ihnen HoratinsCocles zu: „Was wird euch das Fliehen helfen? Findet der Feind diesenZugang offen, so wird er mit euch in der Stadt sein. Brecht doch, ichbitte euch, mit Eisen oder Feuer, wie ihr könnt, die Brücke ab. Ich willindessen den Zugang verteidigen." Gesagt — gethan. Die Römer stehen.Die Pfähle werden zerhauen, die Bretter abgeschnitten, während Horatinsmit noch zwei Genossen dem anstürmenden Feinde wehrt. Das Werk ge-lingt: Die Brücke stürzt zusammen; Horatins selbst wirft sich endlich indie Fluten und kehrt zu den Seinen zurück. Rom ist gerettet.
Mucius Scävola. Dennoch gelang es Porsenna, über die Tiberzu kommen und die Sadt zu belagern. Da faßte ein anderer Held, CajnsMncins, den Plan, den König zu töten. In etrnskischer Kleidung schlicher in das feindliche Lager bis vor das Zelt des Königs. Da wurde ererkannt und vor den König geführt. Unerschrocken gestand er: „Ich bin