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11 n f± r u t (933) und zwar derart, daß sie zu seinen Lebzeiten 933wenigstens nicht mehr zurückzukehren wagten.
Mit Recht gilt daher Heinrich I. als der Begründerdes deutschen Reiches.
3. Otto I. Otto!., der Große (936—973), Heinrichs 936Sohn, nahm sich Karl den Großen zum Vorbilde. Gleichjenem versuchte er seine Herrschaft zn einem Weltreiche um-zugestalten. Er unterjochte die Dänen, Polen und Böhmen.
Unterdessen aber stritten sich auch in Italien wiederzwei Fürstenhäuser um die Herrschaft. Es waren die Herrenvon Jvrea und Provence, die nach dem Tode Kaiser Lotharssich daselbst in das Erbe geteilt hatten. Da heiratete Otto I.die Witwe des letzten Königs von Provence, Adelheid,besiegte ihren Gegner Bereu gar von Jvrea und machtesich auch zum Könige von Italien.
Ebenso schlug er auf dem Lechfelde 955 die Ungarn 955nochmals, so daß Deutschland nun für immer vor ihnengesichert war.
Auch eine Reihe neuer Bischofssitze gründete Otto I.
Endlich empfing er (962) vom Papste auch wieder dierömische Kaiserkrone.
4. Otto II. und III., Heinrich II. Hatte aber Otto I. imLeben Karl den Großen nachzuahmen gesucht, so sollte erihm auch im Tode nicht unähnlich sein. Zwar waren Otto II.(973—983) und Otto III. (983—1002) nicht so schwachwie die letzten Karolinger; doch starben beide noch in derBlüte ihres Alters dahin. So kam schon 1002 auch derletzte Sprosse aus dem Sachseuhause auf den Thron, Hein-rich II. (1002—1024), den die katholische Kirche zugleichals Heiligen verehrt. Die Hauptarbeit aber auch dieser Kö-nige bildete der Kampf gegen die widerspenstigen Großendes Reiches und die immer neuen Erhebungen der Italienergegen die deutsche Herrschaft.
8. Die fränkische« Kaiser.
( 1024 — 1125 .)
1. Konrad II. Dem sächsischen folgte das fränkischeKaiserhaus. Der erste König dieses Stammes war Konrad II.(1024—1039). Er war ein trefflicher Regent. Er durchreiste