Band 
Erster Teil. Altertum und Mittelalter.
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und besetzten die Alpenpüfse, wie den großen St. Bernhard,den Splügen nnd Bernhardin, plünderten (936 — 940) Chur-rätien, verbrannten das Kloster St. Maurice, dnrchstreiftendas Waadtland und bedrohten ebenfalls St. Gallen.

b) Don der Zuteilung juin Deutschen Deiche bis ;un> Aus-sterbe» der Herzoge von Zähringen.

( 1032 — 1218 .)

1. Die Zeit des Jnvestiturstreites. Heinrich III. standdein Herzogtume Schwaben und Burgund bis zum Jahre1056 vor. Dann folgte ihni auf dem Throne, wie wir ge-sehen haben, Heinrich IV., der mit dem Papste Gregor VII.in dem unseligen Jnvestitnrstreite lag. Naturgemäß wurdealso auch die Schweiz in den Kampf hineingezogen. Wie imganzen Reiche, so waren aber auch hier die Meinungen sehrverschieden. So standen Graf Rudolf von Nhcinfeldenund Graf Berchtold II. von Zähringen auf Seite desPapstes, während z. B. Abt Ulrich III. von St. Gallenzu Heinrich hielt.

Im Jahre 1097 sodann erhielt Berchtold die Her- 1097zogswürde, die Reichsvogtei über Zürich und die HerrschaftRudolfs von Rheinfelden (des Gegenkvnigs Heinrichs IV.).Endlich wurde sein zweiter Nachfolger Kvnrad auch nochReichSstatthalter von Burgund. So stand denn jetzt bei-nahe die ganze Schweiz wieder unter der Herrschaft derZ ä h r i n g e r.

2. Die Herrschaft der Zähringer. Der größte Ruhm aberfiel diesem Geschlechte zu durch die Gründung der StädteFreiburg (1176 durch Berchtold IV.) und Bern (1191 H<6durch Berchtold V.). Ebenso wird den Zähringern zugeschrieben 1191die Befestigung von Averdon, Thun, Laupen, Murten undBurgdorf. Dagegen hatten sie beständig Krieg zu führengegen einzelne Adelige von Burgund und besonders gegen

das Wallis, gegen welches Berchtold IV. und Berchtold V.sogar mehrere Feldzüge unternahmen. Den letzten Zug führteBerchtold V. über die Grimsel aus, wurde aber bei Ulrichengeschlagen und starb als der letzte Zähringer im Jahre 1218. 1218Das Aussterben dieses Geschlechtes aber bedeutet