Band 
Erster Teil. Altertum und Mittelalter.
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auch Lissabon erobert, und bald war mit Spanien auchPortugal vollständig von den fremden Eindringlingen befreit,und in kühnem Laufe schritt es in der Folge voran bis zurEntdeckung des Seeweges nach Ostindien.

d) Der Osten Europas.

Schlimmer als bei diesen westlichen Reichen stunden umdiese Zeit die Dinge im Osten Europas.

1. Die Türken. Das alte, einst so berühmte griechischeReich zerfiel immer mehr. Dagegen machten im benachbartenAsien, nanrentlich seit dem Ende der Krenzzüge, die Türkenimmer größere Fortschritte. Schon versuchten sie wiederholtüber die Dardanellen vorzudringen und in das vströmischeReich einzufallen. Noch einmal wurden sie aufgehalten durchden mongolischen Eroberer Timur.

1458 2. Eroberung von Konstantinopel. Im Jahre 1458 aber

eroberte Sultan Muhammed II. trotzdem Konstantinopel;das vströmische Reich wurde zerstört und die einst so blühendeStadt Konstantins des Großen wurde unter dem NamenStambul die Hanvtfiadt des türkischen Reiches.

16. Die Schweiz von der Gründung der schweizerischenEidgenossenschaft öis znrnWeginne des XVI. Jahrhunderts.

( 1218 - 1519 .)

Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, wo auch die Ver-hältnisse unseres Landes vollständig umgeändert wurden. Ausden Unterthanen der verschiedenen Fürsten, Herzoge undGrafen wurde ein freies Volk, das sich selber Verfassungund Gesetze gab und seine Angelegenheiten ordnete.

1. Die Reichsfreiheit. Freiheit war jetzt überhauptder Silberton, der alle Gemüter bewegte. Schon die lom-bardischen Städte hatten für diese im Kampfe gegen dieHohenstaufen alles eingesetzt. Insbesondere aber strebten umdiese Zeit auch die deutschen Städte nach der Reichsfreiheit.Diese bestand darin', daß die Stadt oder das Land, dasdiese Freiheit genoß, keinen andern Herrn oder Richter übersich anzuerkennen hatte, als den Kaiser des Reiches. Die-selben hörten also auf, erbliches Eigentum einer bestimmten