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14 S 6 Bunde, und 1486 schlössen sie sich als zugewandter Ortden Eidgenossen an.
6. Weitere Eroberungen und Bündnisse. Ebenso schlössensich um die Mitte desselben Jahrhunderts teils als zuge-wandte Orte, teils als Schntzorte an: das Kloster unddie Stadt St. Gallen, Schaffhausen, Straßburg,Rottweil, Rapperswil (Zug nach Konstanz 1508 „Kuh-plappart") und MülHausen im Elsaß.
Endlich, im Jahre 1460, eroberten die Eidgenossen auchnoch den Thurgau und die Landschaft Sargans, die siegleich dem Aargau zu Unterthanenländern machten.
6) Der Zürcherkrieg.
( 1436 — 1550 .)
1. Die Ursachen. Zu den mächtigsten Herren dieser Zeitgehörten auch die Grafen von Toggeuburg. Mit demTode Friedrichs VII. 1436 losch aber ihr Mannesstamm aus,und es entstand die Frage: Wer soll nun die verschiedenenGebiete erben?
Friedrich hatte nämlich ein Burgrecht mit Zürichgeschlossen, von diesem beleidigt aber auch ein Landrecht mitSchwyz und Glarus. In diesem hatte er versprochen, denSchwyzern die March abzutreten. Beide Teile, Zürich undSchwyz, reklamierten also das Erbe. Zürich stand unter derAnführung des gewaltthätigen und ehrsüchtigen BürgermeistersRudolf Ststßi, Schwyz unter Leitung seines klugen undberechnenden Landammanns Jtal Reding. Ein Vermitt-lungsversuch war gemäß dem Bundesbriefe mit Zürich vonSeite der unbeteiligten Stünde wohl gemacht worden; docherklärte Stüßi stolz: „Das Schwert muß entscheiden."
2. Erste Epoche. Doch wurden die Zürcher schon im1438 ersten Treffen am Etzel (1438) geschlagen und mußten
Frieden schließen. Indem aber Stüßi Schwyz und Glarustrotzdem die Kornzufuhr abschnitt, zwang er diese abermalszum blutigen Entscheide. Diesmal aber eilten den Schwyzernauch noch die Urner und Unterwaldner zu Hilfe. Erschrecktzogen sich die Zürcher deshalb wieder nach der Stadt zurück.Die Höfe" aber, d. i. Pfäffikon und Wollerau, kamen jetztan Schwyz.