Band 
Erster Teil. Altertum und Mittelalter.
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C>. Der Friedensschluß. Nochmals trat das Schiedsgerichtin Einsicdeln zusammen und auch Zürich anerkannte jetztseinen Spruch (1450). Nach demselben mußte Zürich seinBündnis mit Österreich aufgeben. Dafür erhielt es allesGebiet, welches die Eidgenossen erobert hatten, wieder zurück;nur die „Höfe" und die obere March blieben bei Schwyz.Das Toggenburg aber kam jetzt an Friedrichs nächste Ver-wandte, die Herren von Raron.

(Aus diesem Kriege stammt auch der Name: Lchweiz,Schweiger. Indem nämlich alle Eidgenossen nach dem Ein-greifen Österreichs zu den Schwyzern hielten, ging der Namedieses Standes auch auf die andern über.)

f) Der Kurgunderlrrieg.

( 1474 — 1477 .)

1 Die Ursachen. Jetzt war die Eidgenossenschaft starkund mächtig. Fürsten und Volker fingen an mit ihr zurechnen und ihre Feindschaft zu fürchten. Ja, sie galt alseuropäische Kriegsmacht. Insbesondere war sie seit dem Tagevon St. Jakob an der Dirs von Frankreich als eine solchebetrachtet.

a) Ludwig XI. von Frankreich und Karl der Kühne vonBurgund. Mittlerweile aber war diesem an der Grenzegegen die Schweiz hin ein neuer gefährlicher Gegner erwachsenin Herzog Karl dem Kühnen von Burgund. Dennfürs erste war Karl in der That der reichste und mächtigsteFürst seiner Zeit. Nicht nur Burgund und die FrancheComte nannte er sein eigen, auch die Niederlande trugenihm ihre endlosen Schätze ein. Ebenso stand ihm eine wohl-gefüllte Schatzkammer und ein gewaltiges Kriegsheer zurVerfügung. Endlich war er auch sehr herrschsüchtig undländergierig und in seinen Mitteln, zum Ziele zu gelangen,keineswegs wählerisch. Schon lange fürchtete deshalb LudwigXI. für seinen eigenen Königsthron. Mit List suchte erdarum die Eidgenosse», deren Tapferkeit und Heldenmut erja selbst als Kronprinz kennen gelernt hatte, mit Karl inStreit zu verwickeln.

b. Die Eroberung und Verpfändung des Sundgau.Inzwischen hatten die Städte Schaffhausen und Mülhausen