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und Offizieren, die Philipp mehr wie Kameraden, als wieUntertanen behandelt hatte. Alexander merkte es und verfuhrmit ihnen nach echter Despotenart. Den General Phiiotas,den Sohn des verdienten Parmenio, ließ er foltern und hin-richten und den greisen Parmenio selbst, ehe dieser vondem Schicksal seines Sohnes eine Ahnung hatte, meuchlingsumbringen. Niemand, der ihm nicht schmeichelte, war mehrseines Lebens sicher. Bei einem Gastmahle rühmten ihn feileSchmeichler auf Kosten seines Vaters, indem sie dessen Tatenherab würdigten. Das erbitterte Klitus, seinen Lebensretter,der schon unter Philipp gekämpft hatte. Vom Weine erhitzt,rief er, Alexander verdanke seine Siege nicht sich allein,sondern den alten Soldaten seines Vaters und unter ihnendem ermordeten Parmenio. Außer sich vor Wut, entrißAlexander einem Umstehenden die Lanze und stieß sie demKlitus in die Brust mit den Worten: „So geh’ hin zu Philippund Parmenio!“ Am liebsten hätte der König die Makedonierund Griechen gleich in Asiaten verwandelt. Daher setzteer große Belohnungen für diejenigen aus, welche Perserinnenheiraten würden, und ging mit dem Beispiel voran, indemer sich mit einer Tochter des Darius vermählte. Immergrößere Pläne erwachten in Alexanders Seele. Von Babylonaus, das er zur Residenz erwählte, traf er umfassende Zu-rüstungen zu neuen Eroberungszügen; die ganze Welt solltesein Reich werden. Da ergriff infolge schwelgerischer Gelageden gewaltigen Eroberer ein heftiges Fieber und raffte ihnin seinem 38 . Jahre dahin. Mit ihm zerfiel sein Riesenreich. 323 v. Chi-,Da Alexander nur unmündige Kinder hinterließ und alleseine nächsten Verwandten hatte umbringen lassen, so rissenseine ehrgeizigen Generäle die Regierung an sich. Darohentbrannten zwischen diesen greuelvolle Bürgerkriege, dieEuropa und Asien zwanzig Jahre hindurch verheerten.
Sie endeten mit der völligen Ausrottung der Familie Alexandersund mit der Teilung seines Weltreiches in drei größere Reiche:Ägypten, Syrien mit den meisten asiatischen Ländernund Makedonien mit Griechenland. 300. vClir.
Oechsli, Allgemeine Geschichte.
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