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zum Verständnis des Stoffes notwendig braucht, hat er gedruckt inder Hand, er hat es vielleicht schon zum voraus gelesen; mit um somehr Freiheit, mit um so größerer Aufmerksamkeit wird er den Wortendes Erzählers lauschen. In untern Klassen, wo ein zusammenhängenderVortrag des Lehrers noch nicht am Platze ist, wird man die „Bilder"mit Vorteil als Lesebuch gebrauchen, zumal das erste Bündchen, dasdem Gange des Unterrichts gemäß elementarer abgefaßt ist als daszweite. Für die höheren Klassen aber möchte ich mein Buch vor allemals ein gedrucktes Heft aufgefaßt wissen, das den Schüler der Sklave-rei des Nachschreibens entbindet und ihm das zur Repetition absolutNotwendige in lesbarer Form zur Verfügung stellt. So habe ich die„Bilder" seit 12 Jahren im Unterrichte gebraucht, und Lehrer wieSchüler haben sich dabei nicht schlecht befunden.
Zürich, Ostern 1896.
Der Verfasser.
Vorwort zur dritten Auflage des zweitenund dritten Teils.
Ue im ersten Teile, hat sich der Verfasser bei der neuen Auflage des^zweiten und dritten auf Nachträge in den Literaturangabenund zahlreiche Verbesserungen im kleinen beschränkt, ohne in der Anlagedes Ganzen etwas zu ändern. Neu eingeschoben wurde nur im Ka-pitel über Deutschland seit dem Interregnum ein Abschnitt über die