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Geschichtstabelle in zusammenhängender Darstellung
Entstehung
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I. Das Altertum.

fällt bei Kunaxa, mühevoller Rückzug der griechischen Söldnerunter Xenophon. Tissaphernes will die klemastatischenGriechen für ihre Teilnahme am Zuge des Cyrus züchtigen;diese erhalten Hilfe von den Spartanern unter Agesilaus.Dieser dringt siegreich in Kleinasien vor, durch persisches Geldwird in Griechenland

393387 der Korinthische Krieg gegen die allgemein verhaßtenSpartaner erregt. Theben, Athen, Argos, Korinth verbündet.Die Spartaner werden zu Lande bei Haliartus in Böotienbesiegt, Lysander fällt, zu Wasser werden sie von einer persi-schen Flotte unter dem Athener Konon und dem SatrapenPharnabazus bei Knidus geschlagen. Agesilaus, aus Asienzurückberufen, siegt bei Koronea in Böotien. Konon stelltmit persischem Gelde die langen Mauern zwischen Athen und

387 dem Piräus wieder her. Friede des Antalcidas (spar-tanischer Nauarch): Die griechischen Städte Kleinasiens werdenwieder persisch, die meisten Städte in Hellas selbständig unterpersischer und spartanischer Garantie.

L. Die Hegemonie Thebens (371362).

Der spartanische Feldherr Phöbidas hat auf einem Zugenach der Chalcidice mit Hilfe der aristokratischen Partei dieBurg Thebens Kadmea besetzt; die Demokraten flüchten nachAthen. Pelopidas kehrt mit anderen Vertriebenen heimlichnach Theben zurück, tötet bei Gelegenheit eines Gelages dieMachthaber, vertreibt die spartanische Besatzung und stellt dieFreiheit Thebens wieder her. Die Einfälle der Spartaner inBöotien werden durch den glänzenden Sieg des Epami-

371 nondas bei Leuktra zurückgewiesen; schiefe Schlachtordnung(Phalanx), die heilige Schar unter Pelopidas. WiederholteZüge des Epaminondas nach dem Peloponnes, er bedrohtmehrere Male Sparta, das von Agesilaus tapfer verteidigtwird, schwächt aber Spartas Macht dadurch, daß er Achaja,Arkadien und Messenien zum Abfall von Sparta bringt, unddurch die Gründung von Megalopolis und Messene.Pelopidas unternimmt Kriegszüge nach Norden (unter denmacedonischen Geiseln befindet sich Philipp) und fällt im

r gegen den Tyrannen Alexander von Pherä. Schlacht

362 bei Mantinea in Arkadien, Epaminondas siegt und fallt.Ende der thebanischen Hegemonie. Die Uneinigkeitund Schwäche der griechischen Staaten ruft den KönigPhilipp von Macedonien herbei.

k. Philipp von Macedonien.

339338 Philipp, Sohn des Königs Amyntas, befestigt seinenThron, sichert die Grenzen seines Landes, richtet ein stehendesHeer ein (Phalanx), erobert die griechischen Kolonien an dermacedonischen Küste, darunter Ämphipolis. Gründung vonPhilippi.

383346 Heiliger Krieg gegen Phocis. Die Phocier, wegenBebauung des heiligen Feldes vom Amphiktyonengericht ineine hohe Geldstrafe genommen, bemächtigen sich der Tempel-