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Geschichtstabelle in zusammenhängender Darstellung
Entstehung
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I. Das Altertum.

9n. Rutenbündel), wird von dem Cheruskerfürsten Arminius

Thr. im Teutoburger Walde mit 3 Legionen vernichtet.

1437 2. Tiberius. Siegreiche Feldzüge des Germanicusin Deutschland bis zur Weser, Rückberufung wegen Miß-trauens des Tiberius; Germanien bleibt frei. GuteVerwaltung, schlechter Charakter.

3. Läsar Laligula, der Sohn des Germanicus: Cäsaren-wahnsinn.

4. Llau-ius: Herrschaft seiner Weiber Messalina undAgrippina.

5468 5. Nero: nach gutem Anfange (Lehrer Seneca) wird erschwelgerisch und grausam. Brand Roms; die ersten Christen-verfolgungen. Trrtt als Schauspieler und Wagenlenker auf.

Galba, Gtho, vitellius: Soldatenkaiser.

8. Die drei slavischen Kaiser: 1. vespaflan, sparsamer,70 tüchtiger Regent. Titus, der Sohn Vespasians, erobertJerusalem.

2. Titus, ein milder, edelgesinnter Kaiser.

79 Pompeji und Herculaneum werden durch einen Ausbruchdes Vesuvs verschüttet.

3. Domitian, Bruder des Titus, mißtrauisch und grausam, j-96.

L. Die Adoptlvkaiser. l. Nerva regiert nur zwei Jahreund adoptiert

98117 2. Ulpius Trasanus, einen geborenen Spanier: tüchtigerRegent und Feldherr. Das silberne Zeitalter der römischenLiteratur: die Geschichtschreiber Tacitus und Plutarch, verNaturforscher Plinius der Jüngere. Das Reich hat diegrößte Ausdehnung.

3. Dadrianus: ausgezeichneter Staatsmann, schlitzt dieGrenzen durch Wälle, j- 137.

4. Antoninus Pins: friedliche Regierung.

5. Marcus Aurelius: ein stoischer Philosoph: Christenver-folgung, Markomannenkriege.

Mit Lommodus, dem Sohne M. Aurels, beginnt der Ver-fall des Reiches. Es folgt eine Reihe unfähiger, grausamerGewaltherrscher, die von den Prätorianern und Legionen nachBelieben ein- und abgesetzt werden, während bei der wachsen-den Kriegsuntüchtigkeit des römischen Volkes die Grenzvölker,vor allem die Germanen, immer gefährlicher für den Bestanddes Reiches werden. Daher teilt Diocletian das Reich in4 Verwaltungsbezirke (2 Augusti, 2 Cäsares), die von Lonstantindem Großen wieder in einer Hand vereinigt werden. Unter

325 ihm wird das Christentum als Staatsreligion aner-kannt. Byzanz (Konstantinopel) Hauptstadt des Reiches.Beunruhigung oes Reiches durch die Westgoten und Hunnen.

395 Nach dem Tode Theodostus' -es Großen dauernde Teilungdes Reiches in das oft-und weströmische. Die wachsende