II. Die Reichsstadt Bern und Rudolf von Habsburg.
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Erbe zu. Nur einer konnte sich in unserm Lande noch mit ihmmessen, das war Peter vonSavoyen. Die Fehde brach los.Rudolf drang mit seinen Kriegern bis Chillon vor. Da eilte Peteraus dem Wallis herbei und trieb ihn durch einen glücklichen Über-fall zurück. Bei Murten, das aus einem Reichsstädtchen saboyischerBesitz geworden war, schlössen die beiden Gegner Frieden. Währenddieser Fehde standen die Berner wacker auf der Seite Peters; siesandten ihm 200 wohlgewappnete Krieger. Peter wollte sich ihnendankbar erzeigen. Da baten ihn die „Weisen" von Bern, er mögeihnen denSch irmbri efzurückgeben, durchden sie sich ihmverpflichtet hatten.
Er gab ihn denBernern heraus.
So erlangten siewieder ihre volleReichsfreiheit.
: 3. Hiudolf wird :
: deutscher König ^i 1273. ^
Während mehr als20 Jahren hatte
Deutschland keinen König und obersten Richter gehabt. Niemand straftedas Unrecht. Wer die stärkste Faust hatte, der drängte sich vor undberaubte den Kleinen und Schwächer« (Faustrecht). Endlich imJahre 1273 traten die angesehensten deutschen Fürsten wieder einmalzusammen, um einen neuen König zu küren, d. h. zu wählen (Kur-fürsten). Nicht einen vornehmen Herzog, sondern den Grafen Rudolfvon Habsburg, erhoben sie zum König. Rudolf war im ganzenReich als ein kluger, tapferer und leutseliger Mann bekannt. Er über-nahm eine schwere Aufgabe, und die Kurfürsten gönnten ihm nicht zuviel Macht. Rudolf tat sein möglichstes, um die Ordnung im Reichwieder herzustellen. Eine Menge Naubburgen riß er nieder. Die Strauch-ritter, die an den Straßen dem durchziehenden Kaufmann auflauerten,ließ er an Bäumen aufknüpfen. Die Handelswege belebten sich wieder.
Die hsbLbusg.
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