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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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125
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III. Neue Verbündete und Untertanen.

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bot einen grauenhaften Anblick. Die Basier Klosterbruder kamenund begruben die 1200 toten Eidgenossen^ in 3 Riesengräbern. Ausje einen Eidgenossen zählte man zwei erschlagene Feinde. DerHelden-tod der kleinen Schar erschütterte den Mut des Siegers. Er drangnicht weiter gegen die eidgenössischen Lande vor. Auch Basel hattenichts mehr von ihm zu fürchten. Ludwig schloß init den Eidge-nossen Frieden und Freundschaft.

............ Von Zürichs Türmen erklang Freudengcläute, als

: : man erfuhr, wie der Kampf bei Basel geendet hatte.

s .,...",.. Die Eidgenossen hoben die Belagerungen von Zürich

und Farnsburg auf. Sie glaubten, sie müßten die Jurapässe gegen dieFranzosen verteidigen. Das war jedoch nicht notwendig. Doch kehrteder Friede dem Lande nicht so bald zurück. Es litt schwer unter denvielen Streifzügen und Überfällen. Ein letztes größeres Gefecht fandstatt nahe bei Ragaz 1440, wo eine Schar Schwyzer und Glarnereinige tausend Österreicher überfielen und in den Rhein trieben. Nunschloß man Waffenstillstand und nach langen Unterhandlungen 1450 einengesicherten Frieden. Der Berner Schultheiß Heinrich von Buben-berg fällte den endgültigen Schiedsspruch: Der Bund Zürichs mit Öster-reich soll ab und tot sein. Zürich erhielt alle seine Gebiete zurück, aus-genommen die Höfe, die noch heute zum Kanton Schwyz gehören. Weildie Schwyzer in diesem Krieg an der Spitze der Eidgenossen standen,so ist von dieser Zeit an für das ganze Volk der Eidgenossen der NameSchweizer bräuchlich geworden.

Vergl. Lescb. 1. Bd. S. 218 „Aus der Schlacht bei St. Jakob an der Airs".

111. Weine Werblindete und Wntertnnen.

Der Tivingherrenstreit.

^ Österreich hatte die Zwietracht der Eidgenossen

: 1 . Areivurg erklärt sich : be,mtzxn wollen, um ihren Bund zu sprengen.

: ... : Es war ihm glücklicherweise nicht gelungen.Ein Verlorner Posten für Österreich war Freiburg an der Saane.Bern sah sich von diesem feindlichen Waffenplatz in einem fort bedroht.Manchem Frciburger war es leid genug, daß seine Vaterstadt nicht eid-genössisch war; denn sie hatte nur Schaden und Nachteil von ihrer Unter-tänigkeit. Schweren Verlust erlitt Freiburg in einem Kampf widerSavoyen und Bern (1447 und 1448). Seine blühende Tuch-industrie ging dabei fast zugrunde. Österreich aber tat nichts, umihm zu helfen. Da versammelte sich 1452 die ganze freiburgische Bürger-schaft im Münster und sagte sich förmlich von Österreich los. Die Stadttrat in den Schutz des Herzogs von Savoyen. Sie schloß auch