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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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133
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V. Die Siege bei Hericourt und Grandson.

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er die Eidgenossen der Rache Karls preis. Er hatte die Eidgenossenzum Reichskrieg Wider Karl aufgeboten, treulos ließ er sie nun im Stich.Noch treuloser erwies sich Ludwig XI. Auch er machte seinen Waffen-stillstand mit Karl. Er versprach ihm insgeheim Hilfe zur Wiederein-nähme des Elsaß, ja sogar gegen die Eidgenossen, falls sie sich ihm wider-setzen wollten. Der Herzog hatte nun freie Hand, den längstgeplantenGewaltstreich Wider das verhaßte Bauernvolk auszuführen.

^ Eidgenossen verzagten nicht, wenn auch'vor Oran^-n. Aas i Kaiser und König sie verließen. TapfernSchicksal der Wesatzung. i Mutes wollten sie ihren Heimatboden wider

^ den mächtigsten Fürsten in Europa vertei-digen. Es blieben ihnen wenigstens die Verbündeten von derniedern Vereinigung und der österreichischen Vorlaube treu. Zu An-sang des Jahres 1476 verließ Karl mit seinem Heer Lothringen.Unversehens brach er über den unbewachten Jongnepaß in unserLand ein. Sein Unterführer Jakob von Rvmont eroberterasch die Waadt zurück bis Murten. Nur im Schloß zu Grand-son hielt sich noch eine eidgenössiche Besatzung von 412 Mann. Baldgingen ihr Pulver und ihr Proviant zur Neige. Des Nebels wegen sahensie nicht die Feuerzeichen, welche ihnen die nahe Hilfe verkündigensollten. Arif Gnade hoffend, ergaben sie sich dem Herzog. Er aberließ sie alle teils im See ertränken, teils an Bäumen aufhängen.Damit meinte er die Eidgenossen zu schrecken. Statt dessen entzündeteer in ihnen ein wildes Rachegefühl.

^ tzio Eidgenossen und Verbün-: genossen und des Kerzogs. : beten um Zuzug gemahnt. Es selber stellte

.. . > sogleich 7000 Mann ins Feld. Niklaus

von Schar nacht al und HansvonHallwil waren die beimischenFührer. Haßfurter führte die Luzerner heran, Göldli und Wald-mann die Zürcher. In Neuenburg waren 18,000 Mann ver-sammelt. (Die Eidgenossen pflegten ihre Streitmacht in eine Vorhut,einen Gewalt Haufen und eine Nachhut einzuteilen. Reitereiund Geschütz waren spärlich vertreten. Ihre Hauptstärke lag imFußvolk. Vorn standen die Spießträger, die mit ihren 18Fuß langen Spießen kühn jedem Reiterangriff standhielten. Hinterihnen schritten die Hellebardiere. Die Schützen mit Bogen,Armbrust oder Büchsen deckten die Flanken. In der Mitte flattertendie Banner. Unter Trommelschlag und Pfeifenklang ging es vorwärts.