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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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137
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VI. Die Schlacht bei Murten.

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sie ihren Weg nach Güinmenen fort. Wilhelm Herter führte dieKrieger der niedern Vereinigung herbei, Graf von Tier st eineinen Trupp österreichischer Reiter. Herzog Renatus kam mit einemFähnlein lwn 200 Berittenen. Beim Dorfe Gempenach jenseitsGüinmenen ivar am 21.

Juni ein Heer von 25,000Mann vereinigt. Am fol-genden Tag, am 10,000-Rittertag, sollte der An-griff stattfinden. Damit dieFeinde nicht wieder ent-rinnen könnten, wollte mansie von Süden her imMittelpunkt ihrer Stellungfassen. So entschied es derKriegsrat. Jeder mußteschwören, keine Gefangenenzu machen. Die Eidgenos-sen gedachten grimmigenMutes, die burgundischeMacht diesmal ganz gründ-lich zu vernichten.

Ein jeglicher trug sein Bannerstark.

Keiner sich je dahinter verbarg.

Sie hatten Löwenmut.

Jeglicher dacht zur selben Stund,

Wie er den Herzog von BurgundWollt legen in rotes Blut.

* * Hclrisn von llubenderg.

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4. Die Schlacht, i

In der Frühe des 22. Juni meldeten die Kundschafter

... dem Herzog, die Eidgenossen seien im Anmarsch. Nun

führte er sein Kriegsvolk auf die kleine Hochebene südlich von Murten,unweit Salvenach. Dort stand es 6 Stunden lang bei strömendemRegen hinter einer Feldbefestigung, dem Grün Hag. Dann befahler, daß es zu seinen Lagerstätten (Zelten) zurückkehre. Er ließ unr-eine Wache bei den Geschützen am Grünhag zurück. Steif und fest