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Geschichte der Eidgenossenschaft im Anfang des 16. Jahrhunderts.
Mit reicher Beute kehrten die Eidgenossen nach Hause. Herzog Maxi-milian zog wieder in Mailand ein.
5. Der Könizer Auf-lauf. Dolksaufrageu.s Der Dijoncrzug 1514.
Bon Novara her kam zuerst die falsche Bot-schaft, die Eidgenossen seien im Kampfe unter-legen. Ein Sturm des Unwillens erbrausteim Bolk wider einige Stadtherren, die immer-fort noch geheime Pensionen von Franz bezogen und Söldner fürdiesen Landesfeind warben. Zu Köniz, nahe bei Bern, war ebenKirchweihfest. Viel junges Volk kam da zusammen. Plötzlich brachendie Jünglinge auf zum „Kriegstauz" nach der Stadt; sie plündertendie Häuser der-Peusiöner. Dieser Auflauf nötigte die Regierung,mit strengen Strafen gegen die Peusiöner einzuschreiten. Einigebüßten mit dem Leben, andern wurde ihre Habe an der Kreuzgasseversteigert. Der Rat der Stadt versprach dem Landvolk, er wollekünftig keine Verträge schließen oder svnst Wichtiges vornehmen, ohnedas Volk vorher angefragt zu haben (Volks anfrage). Den Un-willen des Volks abzulenken, beschlossen die eidgenössischen Orte einenEinfall ins französische Burgund. Ihr Heer legte sich vor Dijvn.Die Stadt hatte keine Lebensmittel. Den Stnrmlauf der Schweizerhätte sie nicht aushalten können. Allein der schlaue Vogt Vvn Dijon,La Tremouille, bewog sie durch ein hvhes Geldversprechen (400,000Kronen) zum Abzug. König Ludwig XII. leugnete die Schuld ab.So brachte der Dijonerzug den Eidgenossen weder Ruhm noch Gewinn.Das Glück wollte sie verlassen. Sie hatten sich zu viel zugetraut.Es wurde ihnen zu schwer, die Lombardei wider das mächtige Frank-reich auf die Dauer zu schirmen.
s V. Kranz I. rüttet sich und bricht: in die Aombardci ein. Zwic-s tracht unter den Kidftenoffen. s
In Italien starb der einzige zuverlässigeBundesgenosse der Schweizer, PapstJulius II., und in Frankreich kam zuAnfang 1515 Franz I. auf den Thron,ein Liebling des Volks und des Adels. Er dürstete nach Kriegsruhmund brannte vor Verlangen, das schöne Mailand für seine Krone zugewinnen. Den Eidgenossen bot er eine große Summe, wenn sieihm das Herzogtum frei überließen. Sie nahmen sie nicht an;des Landes Ehre stand ihnen doch höher, als das Geld. Jetzt rüsteteFranz ein Heer, wie man seit langem in Europa kein schöneres undgrößeres gesehen hatte. 60,000 Mann, viel Reiterei und 72 treffliche