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V. Bern tritt znr Reformation über.
alten Lehre. Sie unterschrieben die Sätze, welche Eck verteidigt hatte.Nur 10 Mann unter den Boten der 13 Orte und den Abgesandtender Bischöfe stimmten der Meinung Oekolampads zu. Die 5 Ortewaren froher Hoffnung und glaubten, gesiegt zu haben.
Nun wurde Zwingli in den fünf Orten gebannt.Seine Bücher wurden dort verboten undverbrannt. Trotzdem schlug seine Lehre Wur-zel in vielen Gebieten, die mit Zürich be-freundet waren. Sie festigte sich im LandeGlarus, wo man Zwingli in gutem An-der Stadt
3. Zwrnglis Lehreverbreitet sich trotzdem.Die Kattung Berns.Kalter
vor dem Aat.
denken hielt, auch inSt. Gallen, wo Zwinglis Freund,der gelehrte Vadiän, das Bürger-meisteramt bekleidete. Im Appen-zellerland und obern Toggen-burg, dem Heimattal des Reforma-tors, und auch drüben im Bünd-n erland fand sie Eingang. Schaff-haasen neigte sich, ihr zu, ebeusoBasel. Sogar die Stadt Konstanz,wo der Bischof saß, zu dessen Sprengelder größte Teil der Eidgenossenschaftgehörte, trat zur neuen Lehre über.
Zürich schloß mit ihr ein Bündnis,das „Christliche Burgrecht",znm Schutze des neuen Glaubens.
Der größte Erfolg der zwinglischen Lehre war aber der BeitrittBerns zur Reformation. — Bern war lange Zeit schwankend.Schon 1525 erlaubte der Rat die freie Predigt nach den Evangelien.Weiter ging er einstweilen nicht. Doch griff die neue Lehre umsich, die Handwerker waren ganz für sie gewonnen. Sie hattendie Mehrheit im Großen Rat; im Kleinen Rat aber saßenmächtige Pensiöner, denen um ihr Geld bange war. Sie hemmtendie Neuerung, solange sie konnten. Priester, welche sich vermählten,verloren ihre Stellen. Wer die Fasten brach, wurde bestraft. Un-entwegt, aber vorsichtig arbeiteten Hall er und seine Freunde weiter.Mit einem neuen Spottgedicht, dem „Ablaßkrämer", griff Manueldie alte Lehre an. Zu Weihnachten 1525 hörte Haller auf,
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