III. Die Einigung Italiens.
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zosen unter Napoleon III. stiegen 150,000 Mann stark über die Alpen-pässe. Mit den Sardiniern vereinigt, schlugen sie die Österreicher beiMagenta (madschenta) an der Eisenbahnlinie zwischen Turin undMailand. Sie verfolgten den Feind durch die Lombardei. KaiserFranz Josef führte seinem Heer Verstärkungen herbei und übernahmdas Kommando. Südlich vorn Gardasee bei Solferino ereignetesich eine zweite, höchst blutige Schlacht. Grausig war das Elend derTausenden von Verwundeten, die ohne Pflege in der Sommerhitzeaus^dem Feld verschmachteten. Weiter ging Napoleon III. nicht; denndie Deutschen bedrohten die Rhein-grenze. Die beiden Kaiser schlössenWaffenstillstand (Villafranca), und imFrieden von Zürich trat Öster-reich die Lombardei an die KroneViktor Emanuels ab. — Noch warItalien nicht frei geworden bis an dieAdria; aber der Zug zur Einigungstand nicht stillen In den KleinstaatenParma, Mödena und Toskanaverjagte das Volk seine Habsburgischenund bourbonischen Machthaber. Dernördliche Teil des Kirchenstaats (Bo-logna und Umgegend) schloß sich an.
Nach einer Volksabstimmung 1860vereinigten sich diese Gebiete mit Sar-dinien-Piemont. — Napoleon verhütetees, daß Österreich eingriff. Er ließ Viktor Emannel freie Hand, unddieser trat als Lohn für die Waffenhilfe sein Stammland Savoyenund die Stadt Nizza an Frankreich ab.
Nizza war die Vaterstadt Josef Ggri-ll aldis. Der kühne Freischarenführerzürnte seinem König und Cavour heftig,daß er sie an Frankreich verschachert hatte.Da setzte ihm Cavour ein neues Ziel.
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2. Hariöakdi erokcrtSizilien und Mcapel.Das Königreich ItalienI8«N>/«!1.
Er deutete auf Sizilien hin, und Garibaldi verstand den Wink. —Cavour unterstützte ihn heimlich mit Waffen und Geld. Mit 1067Freiwilligen ging der hochgesinnte Freiheitskämpfer zur See. In einer
Gründer und Brugger. Geschichte.
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