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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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Vom Jahr 1848 bis zur Gegenwart.

Mainacht 1860 segelte er Vvn Genua ab und landete, von einemenglischen Kriegsschiff begünstigt, bei Marsäla an der Küste Siziliens.In glücklichem Anlauf jagte er sogleich 2000 Mann neapolitanischerTruppen in die Flucht. Seine Schar mehrte sich, je iveiter er vor-rückte, und binnen kurzem zog er als Sieger in Palermo ein. So-dann setzte der furchtlose Held über die Meerenge von Messt naund besetzte Reggio (retscho). Auf seinem Weitermarsch nach Neapelgingen ganze Regimenter der neapolitanischen Armee zu ihm über-Das Volk wußte, daß er keine nette Knechtschaft, sondern Freiheitbrachte. Während Garibaldi siegreich in Neapel einrückte, zog sichKvnig Franz II. in die Festung Gaeta zurück. Nun wollte sich inSüditalien ein Freistaat bilden; denn mit Garibaldi war auch derfeurige Republikaner Mazzini in Neapel eingezogen. Das wider-sprach dem Plane Cavours und Viktor Emanuels. Letzterer zog mitei nein Heer nach dem Süden. Der Weg führte durch den Kirchen-staat. Diesen schirmte Napoleon III.; doch erlaubte er den Sardiniern,daß sie das Stück östlich des Apennins eroberten. Dort schlugViktor Emannel die Päpstler in einem Treffen und rückte dannüber die Berge nach Neapel vor. Garibaldi war edel genug, seineEroberungen sogleich seinem Kvnig abzutreten. Bald mußte Franz II.Gaeta räumen. Der Norden und Süden der Halbinsel waren jetztgeeinigt. Zu Anfang 1861 kam das erste italienische Parlament inTurin zusammen. Bald darauf starb Cavonr, der die Seele desEinigungswerkes war. Florenz wurde die Hauptstadt des ver-einigten Königreichs, bis daß (nach der Besitznahme Venetiens1866 und des Kirchenstaats 1870) das ewige Rom wieder an dieSpitze Italiens trat.

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2 ..........- — .........., Während des Kriegs in der Lombardei besetzte

-3. PerSavoyerhandel. - . ^

: Meinung StämpMs. - die Schweiz ihre Sttdgrenze un Tessm und

.. Bündnerlande. Nach den Verträgen Vvn 1815

hätte sie auch Nvrdsavohe n besetzen dürfen. Doch hielt sie es zurZeit nicht für notwendig. Die Mächte hatten diese Gegend neutrali-siert zum Schutze Genfs gegenüber Frankreich. Die Schweiz gerietnun in große Sorge, als sie vernahm, daß Savoyen an Frankreichübergehen sollte. Zuerst stellte sich Napoleon, als ob er gern in dieAbtretung Nordsavoyens an die Schweiz einwilligen werde. 12,000