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Vom Jahr 1848 bis zur Gegenwart.
H 2. Stämpffi und die1 Staatsvaljn.
^ Der Kottharddurchli ich. :
Dvch hatte die Eisenbahn auch ihre Freunde.Einer der eifrigsten war van Anfang anJakob Stämpfli. Er kämpfte unentwegtfür die Staatsbahn. Er sagte, die Eisen-bahn sollte gerade so gutdem Volk gehören, wiedie Landstraße. Allein derBund war damals nochnicht so reich an Einkünftenwie heute. Er mußte jadie Post und die Zölle denKantonen abkaufen, undder eidgenössische Zoller-trag betrug damals nurzwei Millionen Franken.Das Interesse an einerBundesbahn war im Volknoch nicht lebendig genug.Die Bundesversammlungentschied 1852, es sei derBahnbau den Kantonenund privaten Gesellschaftenzu überlassen. Es bildetensich nun sogleich verschie-dene Gesellschaftenvon Kapitalisten (Geld-männern), die sich von denKantonen Konzessionen,d. h. Bewilligungen, gebenließen zum Bau von Bahnen.Die meisten Hauptbahnender Schweiz sind in denFünfziger und anfangs derSechziger Jahre gebautworden. Die Zentral-bahngesellschaft führteden Schienenslrang Ende1858 bis in die StadtBern, dann weiter bis nachThun hinauf. Diese Gesell-schaft war vom StaateBern sehr begünstigt worden. Sie suchte aber mehr den eigenen Vor-teil, als den des Volkes. In stetem Kampf mit ihr baute und erwarbder Staat Bern nun auch eigene Bahnen von Neuenstadt überViel nach Bern, dann von hier über Langnau nach Luzern. ManchenVerlust hat er dabei erlitten, doch war der Erfolg zuletzt auf seiner Seite.Die Berner Staatsbahn hat der Bundesbahn den Weg bereitet.
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