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stehen, nimmt ein anregender, gesunder Geschichtsunter-richt eine erste Stelle ein?
Karlsruhe, 14. Mai 1871, 30. März 1872.
Ner Verfasser.
Vorwort M flchsmidfwanflgste» Aufläge.
Dach dem am 4. November 1883 erfolgten Ableben desHerrn Verfassers dieses Buches, des badifchen Geh. HofratsDr. Ioseph Beck, des sorgfältigen, wissenschaftlichen Forschersund wahrheitsgetreuen Darstellers vor allem der vaterlän-dischen Geschichte wurde von den Erben und der Verlagsbuch-handlung der Unterzeichnete mit der weiteren Herausgabe diesesLeitfadens betraut, wofür er auch an dieser Stelle seinen Dankausspricht.
Bei der Durchsicht des Buches habe ich die vom HerrnVerfasser beobachteten Grundsätze nach Möglichkeit festzuhaltengesucht. In Form und Inhalt waren, zumal ein lang-jähriges, schmerzvolles Leiden den Herrn Verfasser nur dienotwendigsten Verbesserungen in den letzten Auflagen vor-nehmen ließ, manche Änderungen nötig geworden. Dieselbenwaren, sollte der Leitfaden, der sich einer weiten Verbreitungerfreut, auch fernerhin seinen Zweck erfüllen und sich auf derHöhe der Zeit halten, durch den jetzigen Stand der Geschichts-wissenschaft und durch die gegenwärtige Stellung der Geschichteim Unterrichte geboten. In letzterer Hinsicht möchte ich nurhervorheben, welche Gesichtspunkte für mich bei der Heraus-gabe des Leitfadens maßgebend gewesen sind.
Im Altertume, wo die morgenländischen Völker haupt-
* Jeder geschichtliche Unterricht, auch der elementare, wird durch zweck-mäßig eingerichtete Geschichtskarten, welche den Schauplatz der Begebenheitenveranschaulichen, wesentlich gefördert.