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Dr. Joseph Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte : in vorzugsweise biographischer Behandlung und mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte
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4. Endlich erstürmte der Sultan Muha m m e d II. —

die Hauptstadt Konstantinopel und machte dadurch Konstamdem oströmischen Reiche ein Ende (1453). Der tinopel vonletzte der alten Kaiser, Konstantin IX., siel, tapfer den Türkenkämpfend, auf den Mauern seiner Hauptstadt. .>.H.

5. Seitdem wurden die Türken lange Zeit gefährliche Feindeder angrenzenden christlichen Staaten. Sie drangen selbst bis Deutsch-land vor und belagerten zweimal (1529 und 1683) Wien.

6. Durch innere Zerrüttung zerfiel aber seit dem 18. Jahrhundertihre Macht. Seit 1821 hat sich ein Teil des alten Griechen-lands nach blutigen Kämpfen, von den Europäern unterstützt, wiederunabhängig gemacht Dieses bildet seitdem einen selbständigen Staat,anfangs unter dem bairischen Prinzen Otto, der 1832 als Königvon Griechenland berufen wurde, und nach dessen Verdrängungunter einem dänischen Prinzen, welcher als Georg I. den griechischenThron innehat (seit 1863).

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Die Nmschiffung Afrikas.

1. Seit den Kreuzzügen kam das Abendland wieder in einenlebhafteren Verkehr mit dem Morgenlande. Die italischenStädte, insbesondere die Freistaaten Venedig, Genua und Pisa,trieben mit den kostbaren Erzeugnissen Indiens einen höchst gewinn-reichen Handel. Jene Waren wurden durch die Araber teils aufdem Persischen und Arabischen Meerbusen, teils zu Lande durchKarawanen an die Küstenplätze des Mittelmeeres gebracht, von wosie von den Jtaliern nach Europa geschasst wurdeu.

2. Seitdem aber die rohen Türken die Küsten und Häfen desvorderen Asiens und Ägyptens besetzt hatten und dort den Verkehrm aller Weise erschwerten, suchte mau, einen kürzeren und bequemerenSeeweg nach Indien aufzufinden. Das Gelingen des früher sogefahrvollen Unternehmens konnte man jetzt um so eher erwarten,seitdem der Kompaß den Seefahrern als sicherer Führer aus demendlosen Gebiete des Weltmeeres diente.

3. In dieser Absicht unternahmen die Portugiesen seit dem15. Jahrhundert wiederholte Entdeckungsreisen, um Afrika zu um-schiffen. Dies hatten früher schon einmal phönizische Seefahrerlum 600 v. Chr.) ausgeführt, indem sie im Austrage des ägyptischenKönigs Necho vorn Roten Meere aus von Ost nach West umAfrika herumfuhren, bis sie durch die Säulen des Herkules, diejetzige Straße von Gibraltar, in das Mittelmeer gelangten. DieKunde hiervon hatte sich aber fast ganz verloren. Man war geneigt,eine solche Nmschiffung für unmöglich zu halten, weil man glaubte,