Inder.
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Alalia auf Korsika, der Einwohner von Teos nach Abdera (Thrakien).
Später wurden auch die Rarer und Lykier von den Persern unter-worfen.
§ 2. Die Inder.
1 Fj 1 v - Ohr. Einwanderung arischer Stämme in das Tief-
ana des Indus (Pandschab); sie breiten sich allmählich aus über* O^^esland, über die Halbinsel Dekhan und die Insel Ceylontöinghala-dvipa, Löweninsel, griech. Taprobane), überall eine dunkel-arbige Urbevölkerung ( Drdmda) verdrängend.
Der alt-arische Götterglaube, den die Eroberer mitbrachten, bil-^erlose Verehrung der Naturmächte (der H im rnelsgott Dyaus-A sura =\r US \ der zu einer vornehmlich moralischen Allgewalt, entwickelteL? n dgott Varuna. — Uranos , der Sonnengott Snrya, der Windgottdie Göttin „Morgenröte“ Uschas, der Eeuergott Agni, der'®y i ^ er g°tt Irtdra u. a.), ward unter dem Einfluß der Priester all-Jtanlieh zu der pantheistischen Brahma-Religion umgebildet, die( as gesamte Denken und Leben in strenge Satzungen einfügte. Vielev °j«en der Reinigung; Lehre von der Seelenwanderung. Dask w-ird in vier streng geschiedene Stände (Kasten) geteilt: Priester\y ra -V mnen )’ Krieger ( Kschatrija ), Ackerbauer undGewerbetreibendeni*d^ a )’ C ^ e unterworfenen Ureinwohner als Dienende ( Qudra ); am, ari g s ten stehen die als unrein verachteten Paria. Die Könige^ ?u aus dem Kriegerstande hervor, sie wählen ihre RatgeberBeamten aus den Brahmanen.
r.. ,^ e i°he Entwickelung der Literatur; Sanskrit die „richtig ge-di u .". Hochsprache, von den Volkssprachen unterschieden. Vedase heiligen Bücher (Hymnen, Gebete, Sprüche), Gesetzbuch desund^ö-> ®* e Riesenepen Mahdbhdrata (ca. 100 000 Doppelverse)y Pdraäjana schildern die Heldentaten der Kriegszeit, doch haty. r Ursprünglicher Inhalt manche Umbildung in priesterlichem1 nne erfahren. In Baukunst und Skulptur ist seit dem 4. Jahr-hundert (Alexanderzug) griechischer Einfluß erkennbar.
p Vor Chr.
In Ü"0. Buddha (Gautama), ein Abkömmling eines Fürsten-ii. . ] geschlechts an den Vorhühen des nepalesischen
undm 5 ^’ uh Reformator auf, verwirft die strengen Satzungenp, . Kastenuntcrseliiode, fordert sittliche Vervollkommnung durchL. ... a § un g und Selbstverleugnung, stellt als Ziel die Ruhe unddi der Seele (Nirwana) auf. Als Kardinaltugend gilt ihm
e Liebe. Er wird später selbst als Gott verehrt, sein Bild in denTempeln aufgestellt.
10 450. Das Reich von Mägadha im Gangeslande erhebt siehnach Unterwerfung mehrerer Nachbarstaaten- zu• größerer Bedeutung: seine Könige nehmen den Bud-dhismus an. Residenz Patalijmtra (I’atna).