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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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Alte Geschichte, Griechen.

glücklich machen als Mitglieder der Familie und des Staates. DaßEinzelindividuum hat sich der Gewalt und der Autorität der vonGerechtigkeit und Menschlichkeit geleiteten Alteren und Höherenunbedingt zu unterwerfen.

vor Ohr.

256206. Der Kaiser Schi-kuang-ti, Begründer der vierten

Dynastie, bricht die Feudalherrschaft der Großen,stellt die Einheit desReiches der Mitte wieder her, beginnt denBau der Großen Mauer (2500 km lang, mit Wackttürmen) zurAbwehr der Einfälle nördlicher Mongolenvölker.

206 v. Ohr.263 n. Chr. Unter der Z/ara-Dynastie erlangt das Reich jseine höchste Blüte im Innern und seine größte Aus- Idelmung nach außen. Im Süden werden Tongking, jAnam, Cochinchina unterworfen, im Westen das ;Tarim Gebiet, im Xordosten Korea.

Seit 65 n. Chr. Eindringen des Buddhismus von Indien her.

Handelsverbindungen der Chinesen nach dem Westen:den Römern wird die Seide (vestis Serica) bekannt. Der römischeKaiser Marcus Aureliits soll 166 eine Gesandtschaft nach Chinageschickt haben.

Japan. Die Geschichte dieses Landes beginnt 660 v. Chr.mit der Thronbesteigung des ersten Tenno (Mikado) Jimmu Tennoauf der Insel Kiusiu. Dieser breitet seine Herrschaft später auchüber die nördlichen Inseln aus. So entsteht das Reich von Yamatoin der Gegend von Osaka. Die Ureinwohner (Ainos) allmählichnach der Insel Jeso zurückgedrängt. Die einzelnen Stämme untereigenen Häuptlingen treiben einen rohen Ahnenkultus, aus demsich später die nationale Religion ( Shintoismus ) entwickelt. Fastununterbrochene Kämpfe gegen die Ainos und Korea. Um dieMitte des 6. Jahr-hunderts n. Chr. kommt der Buddhismus überKorea nach Japan und mit ihm chinesische Zivilisation.

D. Die Griechen.

Einen großen Fortschritt in der kulturgeschichtlichen Ent- ,Wickelung hat das hochbegabte indogermanische Volk der Griechen be-wirkt. . Gegenüber der religiösen und politischen Gebundenheitder asiatischen Völker zeigt es die freie Entwickelung der mensch-lichen Kräfte und hat -in Staat, Kunst und Wissenschaft eine noch .jetzt in vieler Beziehung vorbildliche Höhe erreicht. Die griechische ;Kultur, begünstigt durch ein wohlgelegenes, reich gegliedertes Land,stand noch in Blüte, als das Christentum in die Welt eintrat, und jhat ihm die Wege geebnet. I

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