Alte Geschichte. Griechen.
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Himmel und Erde (Uränos und Gala) entstanden sein, von diesenstammt das. Göttergeschlecht der Titanen ( Kronos, Rhea, Prome-theus u. a.). Dieses verdrängen die olympischen Götter , an ihrerSpitze der Himmelsgott Zeus, Sohn des Kronos und der Rhea,welcher die Herrschaft der Welt mit seinen Brudern Poseidon(Meer) und Hades oder Pluton (Unterwelt) teilt (Hera ihre Schwester).Als olympische Götter werden besonders -folgende 12 zusammen-gefaßt: Zeus, Hera, Poseidon, Demeter, Ilestia, Hephaistos, Ares,Phoihos Apollon, Art'emis, Pallas Athene, Aphrodite, Hermes (dieletzten 7 gelten als Kinder des Zeus). Andere Gottheiten: Per-sephöne (Tochter von Zeus und Demeter, Gemahlin Plutons), Eros.der ständige Begleiter der Aphrodite, Dionysos oder Bahchos (Sohndes Zeus und der thebanischen Königstochter Semele), in seinemGefolge der Hirtengott Pan, die Satyrn und Nymphen; A-sklepiosSohn des Apollon), die 9 Musen (Klio, Euterpe, Thalia, Melpomene.Terpsichore, Eräto, Polyhymnia, Urania, Kalliöpe, Töchter desZeus und der Mnemosyne), ferner Eos, Iris ; die MeergottheitenNereus (seine Töchter die Nereiden), Amphitrite. The.tis, Triton.Proteus, Glaulcos u. a.
Die Abhängigkeit des Menschengeschlechts von den Götterngibt sich kund in Gebeten, Opfern, Festzügen-, durch Orakel, Vor-zeichen (Weissagung aus dem Vogelflug und aus den Eingeweidender Opfertiere) geben die Götter ihren Willen zu erkennen. Glaube anein Fortleben nach dem Tode im Hades (Stvx, Lethe, Acheron.Oharon, Cerberus, die Erinnyen, Elysion, Tartaros).
Reiche Entwickelung der Götter- und Heldensage, ein Schatzfür die griechische Poesie der folgenden Zeiten.
Die Erinnerung an die Tatsache, daß Griechenland die Anfängehöherer Kultur über das Meer von den Völkern des Orients erhaltenhat, spiegelt sich wieder in den Einiuanderungssagen:
Danäos, Gründer der Burg von Argos, soll aus Ägypten ge-kommen sein. Seine 50 Töchter, die Danaiden, ermorden ihreMänner, die Söhne des Aigyptos; nur Hypermnestra rettet den• Lynkeus. Ihr Nachkomme Perseus, Sohn des Zeus und der Danae,gründet nach der Rückkehr von seinen Heldentaten (Medusagetötet, Andromeda befreit) die Burg von Mykenä als Herrscher-sitz. Aus seinem Geschlecht stammen Eurystheus und Herakles.
Pelops, Sohn des Königs Tantalos, soll aus Lydien nachElis gekommen sein. Seine Söhne Atreus und Thyestes bemächtigensich, nachdem Eurystheus im Kampfe gegen die Herakliden ge-fallen ist (s. S. 31), der Herrschaft in Mykenä. Atreus’ SohnAgamemnon herrscht nach ihm in Mykenä, der jüngere SohnMeneläos in Sparta als Erbe des Königs Tyndareos, dessen Stief-tochter Helena mit ihm vermählt ist.
Kadmos, Sohn des phönikischen Königs Agenor von Sidon,gründet die Burg von Theben (Kadmea), wo seine Nachkommenherrschen; er soll den Griechen die Buchstabenschrift gebrachthaben (S. 18).