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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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65
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Theben und Sparta. 65

Schar auf dem linken Flügel bringt durch sein Vordringen denKampf zur Entscheidung.

vor Chr.

370. Angriff der Thebaner auf Sparta, Spartas Hege-monie wird durch den Abfall der Arkadier und dieVon Epameinondas angeordnete Befreiung der Mcssenier schwerschlittert. Durch die Gründung der Städte Megalopölis in Ar-kadien und Messern am Euß des Berges Ithöme wird SpartasÜbergewicht vernichtet. Die offene Stadt Sparta wird von Agesiläoserfolgreich verteidigt; ein athenisches Heer kommt den Spartanernzu Hilfe; Rückzug der Thebaner.

369—367. Epameinondas zieht noch zweimal nach dem Pelo-ponnes, um den erlangten Einfluß zu sichern; Pelo-Pidas bekämpft in Thessalien den Tyrannen Alexander von Pheräknd schlichtet einen Thronstreit in Makedonien, wird auf demRuckweg unweit Pherä gefangen genommen, aber von Epamei-nondas befreit.

367. Gesandte der griechischen Staaten gehen nach Susa;

Thebens Versuch, einen Vertrag auf Grund der vornPerserkönige gutgeheißenen Vorschläge zustande zubringen, mißlingt.

364. Pelopidas fällt im Kampfe gegen Alexander von Pheräbei Kynoskephalä; Epameinondas unternimmt mit®mer neugebildeten böotischen Flotte eine Fahrt bis Byzanz, um~f r athenischen Seemacht entgegenzutreten. Unterdessen neue Strei-tl §keiten im Peloponnes; Epameinondas unternimmt einen viertenZug dorthin.

362. Schlacht bei Mantineia,

Epameinondas siegt über die Spartaner und ihreRundesgenossen (darunter 6000 Athener), fällt aber in der Schlacht.j^arnit endet die kurze Zeit der thebanischen Hegemonie (371—362).' trle chenland fortan wehrlos gegen einen machtvollen Eroberer.

,. Friedens vertrag unter den griechischen Staaten, doch treten, 6 Spartaner nicht bei, da sie die Unabhängigkeit Messeniensni .?ht anerkennen wollen. Agesiläos geht nach Ägypten zur Unter-nutzung der Aufständischen gegen die Perser (s. S. 26), deren**°tte der Athener Chabrias befehligt. Agesiläos stirbt auf derRückfahrt (360).

359-_336. Philipp, König von Makedonien,

~ . Sohn des Königs Amyntas, war von Pelopidas als

"bisel auf 3 Jahre nach Theben gebracht worden und hatte dortl^echische Bildung und Kriegskunst kennen gelernt. Er wird,

Jahre alt, nach dem Tode seines älteren Bruders Perdikkas,,j7°Uig von Makedonien. Tapfer und staatsklug, befestigt er seinen^uton in dem von Parteikämpfen zerrissenen Lande, sichert dielenzen gegen die unruhigen Nachbarvölker ( Paonier , Illyrier)

Ploetz, Auszug. 19. AufL 5