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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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67
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Philipp von Makedonien.

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wille über sein gewaltsames Vordringen; Demosthenes’Rede vorn Frieden.

vor Ohr.

344. Philipp tritt an die Spitze des thessalischen Bundes,unterstützt Argos, Messenden, Elis gegen Sparta.Demosthenes’ zweite Philippika.

343. Philipp bringt Epirus und einen Teil von Euböa inAbhängigkeit. Aischines, von Demosthenes wegenseines Verhaltens bei der Gesandtschaft angeklagt,wird freigesprochen.

342—341. Philipp dringt in Thrakien bis zum Pontos vor,gründet Philippopolis , am Hebros, unterstützt . dieötadt Kardia in ihrem Streit mit den athenischen Kolonisten auf~®ui thrakischen Chersones (S. 44). Die nationale Partei in Athen(Demosthenes’ dritte Philippika) bringt ein Bündnis hellenischerbtaaten (Megarer, Korinther, Euböer, Achäer, Akarnanen u. a.)unter Athens Leitung gegen Philipp zustande.

340. Philipp belagert vergeblich Perinthos und Byzanz. DieAthener erklären ihm den Krieg, schicken zwei Flottenmit Hilfstruppen (unter Charts und Phohion) nach By-zanz und erzwingen die Aufhebung der Belagerung.339—338. (Dritter) Heiliger Krieg gegen Amphissa,

nachdem die Amphiktyonen, auf Veranstaltung desv °n Philipp bestochenen Aischines, die Lökrer von Amphissayegen Aneignung eines dem delphischen Gotte geheiligten Ackers®. Strafe genommen hatten. Philipp, von den Amphiktyonen®it der Ausführung des Beschlusses beauftragt, besetzt die StadtElateia, die den Zugang zu Böotien beherrscht. Große Bestür-mung in Griechenland. Die Athener rüsten Flotte und Landheer;Demosthenes bringt ein Bündnis mit Theben zustande. Philippzerstört Amphissa und besiegt die verbündeten Athener, Thebaner,Phokier, Korinther, Achäer in der

338. Schlacht bei Chaironeia.

(Aug.) Sein Sohn Alexander entscheidet die Schlacht durchdie Vernichtung der heiligen Schar der Thebaner.Philipp straft die Thebaner hart (Aufhebung der Hegemonie überDöotien, Rückkehr der Verbannten, makedonische Besatzung in5j®r Burg Kadmeia); den Athenern bewilligt er einen günstigenmieden. Er rückt in den Peloponnes ein, nimmt den Spartanern6 ®en großen Teil ihres Gebietes und gibt es den Messeniern, Ar-givern und Arkadern. Vgl. 8. 41.

Makedonische Hegemonie. Auf einer Nationalversamm-lung zu Korinth, an der nur die Spartaner nicht teilnehmen, läßtsich Philipp zum unumschränkten Heerführer der Griechen gegenuie Perser wählen. Im übrigen behalten die griechischen Staaten*hre Selbständigkeit; eine Bundesversammlung (Synedrion) zuKorinth soll ihre Streitigkeiten schlichten.

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